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Verschlagwortet: Vorstand

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Seit dem 15.04.2021 erhebt die Buschklinik von ihren Patient:innen erstmals eine – pauschale – Gebühr für Medikamente in Höhe von (umgerechnet) ca. 1,65 Euro. Bis dahin waren – seit der Eröffnung der Klinik im Jahr 1991 – Medikamente immer kostenlos ausgegeben worden. Anhaltend hohe Patient:innenzahlen in den letzten Jahren (mehr als 30.000 Patient:innen pro Jahr) sind einer der Gründe für diese Änderung.

Auch aus einem weiteren Grund hält die Projekthilfe die Einführung einer Medikamentengebühr für sinnvoll: “Entwicklungszusammenarbeit heißt, die wirtschaftliche Basis von Projekten auf eigene Füße zu stellen”, sagt Matthias Ketteler, Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V. “Die Beteiligung der Patientinnen und Patienten an laufenden Kosten ist ein notwendiger Schritt und verringert die Abhängigkeiten von ausländischen Hilfsgeldern.”

In persönlichen Gesprächen und über eine lokale Radiostation waren die Patient:innen der Buschklinik in den letzten Wochen über die Einführung der pauschalen Medikamentengebühr informiert worden. Die Gebühr wurde von den Patient:innen positiv aufgenommen. In den umliegenden staatlichen Gesundheitseinrichtungen sind kaum oder gar keine Medikamente vorhanden, so dass Patien:innen sich ihre Medikamente in – meist – privaten Apotheken zu erhöhten Preisen selber kaufen müssen.

“Wir garantieren, dass in der Buschklinik auch zukünftig immer ausreichend Medikamente zur Verfügung stehen”, sagt Matthias Ketteler. Gerade erst hat die Projekthilfe für ca. 18.000 Euro Medikamente eingekauft, um die Medikamentenvorräte in der Buschklinik wieder aufzufüllen.

Im Zuge der Einführung der Medikamentengebühr wurden auch die Registrierungs-/Behandlungsgebühr für Kinder zwischen fünf und 15 Jahren leicht angehoben. Die Gebühr beträgt jetzt (umgerechnet) 0,50 Euro statt wie bisher 0,40 Euro. Kinder unter fünf Jahren zahlen – wie bisher – 0,25 Euro, Erwachsene – wie bisher – 0,50 Euro

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Liebe Mitglieder,

der Vorstand hat beschlossen, die für den 13.11.2020, 18:00 Uhr, nach Bochum-Linden einberufene Jahres-Mitgliederversammlung 2020 abzusagen.

Laut Paragraph 13, Absatz 2, Satz 3, der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) vom 30. Oktober 2020 sind Vereins-Sitzungen mit bis zu zwanzig Personen bis zum 30.11.2020 nur dann zulässig, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden können.  Eine Mitgliederversammlung der Projekthilfe Gambia e.V. als Telefon-/Videokonferenz mit schriftlicher Abstimmung wäre möglich – dafür muss der Vorstand allerdings zunächst die technische Machbarkeit prüfen und die schriftliche/n Abstimmung/en vorbereiten.

Die Projekthilfe Gambia e.V. hält sich selbstverständlich an die Vorgaben der Coronaschutzverordnung. Die Gesundheit unserer Mitglieder und ihrer Familien geht vor.

Auf der Mitgliederversammlung 2020 wäre der Vorstand der Projekthilfe neu zu wählen. Laut Paragraf 10, Absatz 2, der Satzung der Projekthilfe Gambia e.V. bleibt der Vorstand auch nach Ablauf der Wahlperiode im Amt, bis eine Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt hat.

Sobald es die Corona-Situation zulässt, wird der Vorstand einen neuen Termin für eine Jahres-Mitgliederversammlung festlegen und Sie dazu einladen.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.

 

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V.

Matthias Ketteler, Frank Heuer, Dieter Lieken, Ulfert Engelkes, Jürgen Heuer

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Mass-Suso-u-Matthias-Ketteler-4-Ausschnitt

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der Projekthilfe Gambia e.V.!

Zum 1. Juni 2017 hat unser neuer Projektmanager in Gambia, Mass Suso, seine Arbeit aufgenommen.

Mass Suso hat ein Diplom in Management und einen zusätzlichen Abschluss “Öffentliche Verwaltung”. Er hat Seminare zu den Themen Leadership (Führung) und Personal-Management  absolviert. Bis November 2015 war er Personalleiter in der Geschäftsführung der Firma Radville Farms Ltd. in Gambia.

Der Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V.  freut sich sehr auf die Zusammenarbeit. In den ersten Monaten wird Mass Suso unterstützt von Biba Mousa, die 2011/2012 Projektmanagerin war.

Die Hintergründe zum Wechsel des Managements lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Nach einer überraschenden Kündigung des vierköpfigen Management-Teams sowie im Anschluss die Kündigung aller Projekt-Mitarbeiter von Buschklinik und Kindergarten in Jahaly standen Mitte Mai 2017 alle Projekte in Gambia nach 25 Jahren plötzlich kurz vor dem Aus.

Die Buschklinik war 17 Tage geschlossen. Die Klinik-Mitarbeiter haben erst am 06. Juni 2017 ihre Arbeit – vorläufig – wieder aufgenommen.

Für Entscheidungen des Vorstands notwendige Informationen aus den Projekten übermittelte das ehemalige Management-Team unvollständig, verspätet oder gar nicht. Informationen des Vorstands an die Mitarbeiter in Jahaly wurden nicht übermittelt.

Das ehemalige Management ersetzte ein Schreiben der Klinik-Mitarbeiter, in dem Gehaltserhöhungen gefordert wurden, durch eine eigene, völlig anders lautende Version, betitelte es als „Kündigung“ („Letter of Resignation“) und verschickte es an den Vorstand in Deutschland.

Der Vorstand wird nach weiteren Recherchen und Ermittlungen entscheiden, ob gegen das ehemalige Management in Gambia Strafanzeige wegen Urkundenfälschung u.a. gestellt wird.

Der Kindergarten bleibt zunächst geschlossen und wird nach den Sommerferien im September wieder öffnen. Die Projekthilfe ist zur Zeit in Verhandlung mit der gambischen Regierung, die ab dem neuen Schuljahr das Personal für den Kindergarten stellen soll. Die Bereitschaft dazu hat das gambische Bildungsministerium bereits mitgeteilt. Die Projekthilfe bleibt zuständig für die Gebäude, für Renovierungen und Unterrichtsmaterialien.

Diese Zusammenarbeit mit der gambischen Regierung ist zunächst als Pilotprojekt für einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt. Sofern die bisherige Qualität von Unterricht und Betreuung der Kinder erhalten bleibt, hält der Vorstand der Projekthilfe eine solche Kooperation für zukunftsweisend in der Entwicklungszusammenarbeit: Gemeinnützige Organisationen wie die Projekthilfe sind verantwortlich für Gebäude und Instandhaltung und behalten Einfluss auf Organisation und Struktur der Einrichtung. Die Regierung stellt das Personal.

Sollte diese Kooperation sich nicht zur Zufriedenheit der Projekthilfe entwickeln, würden die Mitarbeiter nach Ablauf der Pilotphase als Angestellte zur Projekthilfe zurückkehren.

Durch die Einsparung der Personalkosten für die Lehrer des Kindergartens stehen der Projekthilfe Finanzmittel zur Verfügung, die der Vorstand langfristig für die Unterstützung weiterer staatlicher Gesundheitsstationen und Schulen einsetzen möchte.

Als erstes Projekt übernimmt die Projekthilfe in der staatlichen Gesundheitsstation Njaba Kunda Health Centre die Verantwortung für Gebäude und Anlagen (Wasser/Solar) sowie für die Versorgung mit Medikamenten.

Der Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V. hat in diesem Zusammenhang eine strategische Neuausrichtung der Projektarbeit in Gambia beschlossen:

  1. Die Buschklinik bleibt als Modellklinik komplett in der Hand der Projekthilfe
  2. Die Moringa-Plantage wird weiterhin durch die Projekthilfe betrieben
  3. Der Kindergarten wird in einer zweijährigen Pilotphase in Kooperation mit der gambischen Regierung betrieben
  4. Das Njaba Kunda Health Centre als gemeinsames Pilotprojekt von Projekthilfe und Regierung führt im Erfolgsfall zu einer Neu-Organisation der ländlichen Gesundheitsversorgung in Gambia

Eine ausführliche Stellungnahme stellt die Projekthilfe auf Anforderung gerne zur Verfügung. Diese Stellungnahme wird auf der nächsten ordentlichen Jahresmitgliederversammlung der Projekthilfe Gambia e.V. ausliegen.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Vorstand

Projekthilfe Gambia e.V.

Matthias Ketteler, Frank Heuer, Dieter Lieken, Ulfert Engelkes, Thomas Wiegeman

Hattingen, am 12. Juni 2017

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Wir sind zutiefst besorgt über die aktuelle politische Situation in Gambia, wo wir seit über 30 Jahren Entwicklungshilfe leisten. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Dorf Jahaly, wo wir die „Buschklinik“ („Jahaly Health Centre“) und den Jahaly/Madina-Kindergarten finanzieren und betreiben. In der Buschklinik haben wir seit 1991 mehr als 500.000 Patienten behandelt.

Die Freundlichkeit und Wärme, die uns viele Menschen während unserer Arbeit in Gambia entgegenbringen, ist einzigartig. Dies berührt uns tief und gibt uns immer wieder neue Kraft. Wir haben in den vergangenen Jahren viele Freunde gewonnen, deren Zukunft uns am Herzen liegt.

Unsere Arbeit ist stets darauf ausgerichtet, kranken Patienten zu helfen, jungen Menschen eine Perspektive für Ihre weitere Zukunft zu verschaffen und gesellschaftliches Engagement zu entwickeln und zu stärken.

Wir sehen unsere Ziele durch die aktuelle politische Entwicklung bedroht und die Zukunft unserer Mitarbeiter und Freunde ungewiss.

Wir fordern daher Präsident Yahya Jammeh dringend auf, die Ergebnisse der Wahlen im Dezember 2016 zu respektieren und die Macht friedlich an den gewählten Präsidenten Adama Barrow zu übergeben – gemäß der souveränen Entscheidung des gambischen Volkes und gemäß den Vorschriften und dem Geist der Verfassung der Republik Gambia.

Wir appellieren an alle politischen Verantwortlichen, ihre Entscheidungen ausschließlich auf der Basis der gambischen Verfassung und der hohen ethischen Werte der beiden großen Religionen zu treffen. Wir wünschen einen friedlichen Machtübergang als Ausgang dieser Krise, ohne Androhung oder Ausübung von jeglicher Gewalt.

Wir rufen die gambischen Sicherheitskräfte und ihre Führung dazu auf, den Willen des gambischen Volkes zu respektieren und an seiner Seite für Ruhe und Frieden einzustehen

Wir sind sicher, dass dies die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung ist. Die Menschen verdienen es, ernst genommen zu werden in ihren Entscheidungen. Das ist die Grundlage von Demokratie.

Zum ersten Mal in der Geschichte Gambias ist ein friedlicher Machtübergang auf der Basis von Wahlergebnissen möglich, die dem Willen des Volkes entsprechen.

Wir fordern die handelnden Personen aller Seiten auf, für einen reibungslosen Machtübergang  zu sorgen und eine demokratische Kultur zu entwickeln – basierend auf Gerechtigkeit, dem Vorrang des Gesetzes, auf guter Regierungsführung und auf dem Respekt für Menschenrechte.

Wir würden uns freuen, unsere Arbeit für die Menschen in Gambia in einer Atmosphäre von Demokratie, Frieden und Freiheit fortzusetzen zu können.

 

Matthias Ketteler

Erster Vorsitzender Projekthilfe Gambia e.V und Sonderbotschafter der Republik Gambia

für Vorstand und Mitglieder Projekthilfe Gambia e.V.

für Projekt-Management und Mitarbeiter “Project Aid The Gambia” (Gambia)

 

Hattingen/Manjai Kunda, am 3. Januar 2017

Collage

CollageDie Mitgliederversammlung 2016 der Projekthilfe Gambia e.V. hat am 15.06.2016 Matthias Ketteler, Frank Heuer, Dieter Lieken und Ulfert Engelkes für weitere zwei Jahre in den Vorstand berufen. Thomas Wiegemann wurde neu gewählt. Er hatte das Amt als Nachfolger von Hanna Lohmann bereits seit Dezember 2015 kommissarisch ausgeübt.

Matthias Ketteler ist Gründungsmitglied der Projekthilfe Gambia e.V. und seitdem (1985) Vorstandsmitglied mit einem Jahr Unterbrechung. Frank Heuer ist als Gründungsmitglied ebenfalls seit 30 Jahren im Vorstand. Dieter Lieken vertritt seit 2006 im Vorstand die Interessen der Regionalgruppe Nord. Ulfert Engelkes ist Vorstandsmitglied seit 2014.

Fotos: © 2016 Projekthilfe Gambia e.V.

 

Thomas-Wiegemann

Thomas-WiegemannThomas Wiegemann, Straßenbaumeister in Mülheim an der Ruhr, ist neues Vorstandsmitglied der Projekthilfe Gambia e.V. Er folgt auf Hanna Lohmann, die ihr Vorstandsmandat aus privaten Gründen aufgegeben hat.  Der Vorstand der Projekthilfe hat Thomas Wiegemann am 16.12.2015 in den Vorstand berufen.

Als Teilnehmer der Hilfskonvoi-Tour 2009 kam Thomas Wiegemann zum ersten Mal nach Jahaly in die Buschklinik.

“Gambia und das Projekt haben mich 2009 direkt gefangen. Der überwältigende Empfang ist in meiner Erinnerung immer noch präsent. Ich wusste direkt, hierfür lohnt sich jede Mühe”, sagt Thomas Wiegemann.

Auch bei der Tour 2011 war Thomas Wiegemann einer der Mitfahrer und wesentlich an den Vorbereitungen beteiligt. Er gehört schon seit Jahren zu den aktiven Mitgliedern des Vereins und stellt seinen technischen Sachverstand zur Verfügung.

Im Vorstand ist Thomas Wiegemann zuständig für die Organisation von Hilfscontainern und für die technische Unterstützung der Projekte vor Ort.

Informationen über alle Vorstandsmitglieder der Projekthilfe Gambia e.V. finden Sie | hier |