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Spendenaufruf-Masken-fuer-Gambia

Jahaly/Gambia, am 19. April 2020

Liebe Freunde, liebe Unterstützer unsere Arbeit in Gambia,

im Zeichen der uns alle betreffenden Covid-19 Pandemie verschieben sich momentan bei fast jedem von uns die bisherigen Wertigkeiten des täglichen Lebens.

Ich bin seit sechs Monaten mit meiner Frau und der jüngsten Tochter in Gambia. Unser gambischer Partnerverein Project Aid The Gambia versucht, sich als Partner der gambischen Regierung im Kampf gegen das Virus einzubringen.

Aus der Entfernung gesehen scheint sich die Situation in Deutschland nach vielen menschlichen Tragödien langsam insofern zu verbessern, dass auch bei einer weiteren Ausbreitung genügend Krankenhausbetten und intensivmedizinische Einheiten für die schweren Verläufe zur Verfügung gestellt werden können. In Deutschland werden hunderttausende von Tests täglich durchgeführt, in Gambia seit Februar etwas mehr als 300.

Maßnahmen wie sie in Europa zur Eindämmung getroffen worden sind – von zuhause aus zu arbeiten oder zuhause zu bleiben – sind in Gambia kaum durchzusetzen. Die Menschen können ihre Arbeit in der Regel nicht von zu Hause aus erledigen. Eine soziale Absicherung existiert nicht. Die Auszahlung von Kurzarbeitergeld oder die Unterstützung von betroffenen Betrieben aus Steuermitteln sind aufgrund der miserablen Lage des Staatshaushaltes nicht möglich.

Die einfache Bevölkerung kann nicht in einem Supermarkt einkaufen. Sie besucht offene lokale Märkte zur Verfügung und muss sich in engen Gassen zwischen ineinander verschachtelten Verkaufsbuden bewegen. Die wenigsten Häuser in der Hauptstadtregion verfügen über einen eigenen Wasseranschluss. Je weiter man in die ländlichen Gebiete kommt, desto seltener gibt es in der Regel einen eigenen Anschluss. Die Menschen treffen sich an öffentlichen Wasserentnahmestellen: Brunnen, Zapfstellen, die von der Regierung oder von NGOs eingerichtet worden sind.

Wasser – ein ohnehin unschätzbares Gut in diesem Land aufgrund der Hitze und der Trockenheit – ist in Kombination mit Seife extrem wichtig im Einsatz gegen das Coronavirus.

Die meisten Menschen in Gambia sind Muslime und waschen sich fünfmal am Tag Hände und Füße, so wie es der Islam vorschreibt. Allerdings handelt es sich hier mehr um eine spirituelle Reinigung, bei der ausschließlich Wasser benutzt wird.

Bei der Bereitstellung von Wasser und Seife gibt es daher schon eine Reihe logistischer Schwierigkeiten. An den Einsatz von hochalkoholhaltigen Desinfektionsmitteln, die vor dem Virus schützen, ist gar nicht zu denken. Diese Mittel sind kaum vorhanden oder sehr teuer.

Bisher hat Gambia zehn offizielle Corona Patienten registriert. Ein Patient ist verstorben, zwei sind gesundet und sieben Patienten sind noch in Quarantäne.

Allerdings haben diese Zahlen wegen der wenigen durchgeführten Tests überhaupt keine Aussagekraft – sie werden nur als statistisches Beiwerk registriert. Wie weit eine tatsächliche „Durchseuchung“ der Bevölkerung bereits stattgefunden hat, ist nicht festzustellen. Insbesondere in den ländlichen Gebieten werden Verstorbene innerhalb weniger Stunden bestattet. Eine Überprüfung vorhandener Symptome findet in der Regel nicht statt.

Die Buschklinik in Jahaly und das uns anvertraute Gesundheitszentrum von Riverboat Doctors International e.V. in Buniadu sind landesweit die einzigen Gesundheitszentren, in denen Patienten das Gelände nur mit einer Maske betreten dürfen, die von uns zur Verfügung gestellt werden. Der Abstand von zwei Metern wird bei uns ebenfalls eingehalten. Darüber haben wir Euch mit unserem Newsletter vor wenigen Tagen bereits informiert. Den Newsletter noch einmal nachlesen können Sie hier.

Am 2. April habe ich den gambischen Gesundheitsminister Dr. Samateh über den Einsatz der Gesichtsmasken in Jahaly und Buniadu informiert und darum gebeten, eine landesweite Kampagne für das Tragen von Masken zu starten.

Seitdem wurde der Minister von mir immer wieder über neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie über den Umgang anderer Länder mit diesem Thema informiert. Der Minister hatte stets Interesse gezeigt.

Bei einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag hat der amtierende Gesundheitsminister jetzt mitgeteilt, dass die Regierung Gambias nunmehr auch das Tragen von selbst gemachten Masken in der Öffentlichkeit empfiehlt.

In den nächsten Tagen werden wir daher gemeinsam mit anderen Gruppen und Organisationen, mit denen bereits eine Zusammenarbeit besteht, eine landesweite Kampagne starten. Es ist unser Ziel, dass das Tragen von Masken nicht nur empfohlen wird, sondern verpflichtend wird. Nur wenn alle in der Öffentlichkeit – und zusätzlich zur Beachtung von Hygienemaßnahmen – eine Maske tragen, wird das Risiko von Infektionen reduziert.

Anfang April haben wir bereits die ersten viertausend Masken aus Baumwolle produzieren lassen. Die Produktion einer Maske kostet fünfundzwanzig gambische Dalasi – umgerechnet etwa fünfzig Eurocent. Wir wollen eine sehr große Anzahl dieser Masken herstellen lassen und landesweit zum Kauf anbieten. Der Erlös fließt komplett in die Produktion weiterer Masken. Armen Familien wollen wir diese Masken unentgeltlich zur Verfügung stellen. Wir möchten die Öffentlichkeit mit einer Kampagne über Radio, TV, Social Media und mit Informationsplakaten sensibilisieren.

Ich bitte Euch alle, für diese Aktion Eure Taschen und Herzen zu öffnen. Wir benötigen Spenden für Startkapital und die laufenden Kosten. In Gambia gibt es ca. zwanzig Intensivbetten, sowie meiner Kenntnis nach 3 (in Worten: drei) Beatmungsgeräte. Sollte die Epidemie wie in bestimmten Bereichen Europas auch hier um sich greifen, droht vielen Menschen der Tod. Es werden Unruhen und Aufstände befürchtet.

Ich weiß, dass mein Appell zu einer gewissen Unzeit kommt. Ich spreche Euch alle jetzt an, in einer Zeit, in der ihr selber genügend Probleme habt. Ich weiß aber auch, dass Ihr seit vielen Jahren unsere Arbeit in Gambia unterstützt: Dies sicherlich auch, weil Euch die Menschen auf diesem Kontinent am Herzen liegen.

Wenn also jeder von Ihnen/Euch nach dem Lesen dieses Briefes eine Überweisung tätigt – online hier oder direkt auf unser Spendenkonto bei der

Genobank Essen

Kontonummer 200 900 900, BLZ 36060488

IBAN: DE57 3606 0488 0200 9009 00 – BIC: GENODEM1GBE

Verwendungszweck Masken

dann können wir in wenigen Tagen mit dieser Aktion starten.

Bitte verteilt diesen Brief auch an Eure Verwandte, Bekannte, Freunde. Jeder kleine Betrag hilft. Lasst es uns gemeinsam versuchen.

Ich grüße noch einmal alle ganz herzlich aus Gambia und hoffe, dass wir uns alle gesund in Deutschland oder in Gambia wiedersehen.

Matthias Ketteler

(Vorstand)

Weitere Informationen zum Thema Masken:

www.maskeauf.de (Deutsch)

www.maskonnow.com (Englisch)

Projekthilfe Gambia e.V.

Im Poth 26

45529 Hattingen

Tel.: 0234-94183-22

E-Mail: info@buschklinik.de

Vereinsregister: Amtsgericht Essen / Registernummer VR 30455

Homepage: www.buschklinik.de

Aktuelle Infos über die Arbeit der Projekthilfe: www.buschklinik.de/blog

Facebook: www.facebook.com/BuschklinikGambia

Videos: www.youtube.com/user/Buschklinik

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Workshop-Patricia-Ceesay_20.-22.2.19-03

Wir möchten berichten von einer außergewöhnlichen Fortbildung in unserem Kindergarten in Jahaly. Wir betreuen in diesem Schuljahr 300 Kinder zwischen vier und sechs Jahren. Unser Ziel ist frühkindliche Bildung auf höchstem Niveau, die die Kinder bestmöglich auf ihre weitere Schullaufbahn vorbereitet. Und das alles in einem Dorf auf dem Land, ganz hinten in Gambia, 270 Kilometer von der Küste entfernt. Wir arbeiten mit Lehrern und Erziehern, gelernten und ungelernten, die selbst keine mit Deutschland vergleichbare Ausbildung erfahren haben. Dazu kommen die völlige Abgeschiedenheit des Dorfes, kulturelle Zwänge und eine Gesellschaft im Wandel nach 22 Jahren Diktatur. Man muss sich vorstellen: vor etwa einem Jahr ist erstmals eine Stromleitung im Dorf angekommen, in diesem Monat endlich auch auf unserem Projektgelände. Ganz nebenbei: Im Dorf können sich nur die allerwenigsten einen Anschluss an dieses Stromnetz leisten. Trotz alledem versuchen die Lehrer und Erzieher, ihr Bestes zu geben. Es geht uns nicht um westliche oder afrikanische, nicht um christliche oder muslimische Erziehung, Es geht uns um die Kinder. Es geht uns um ihre Zukunft.

“Bildung ist die einzige Hoffnung”, sagt Patricia Ceesay. Sie betreibt und leitet eine private Montessori-Vor- und Grundschule in Brufut in der Küstenregion. Mindestens einmal im Jahr kommt sie nach Jahaly und macht ehrenamtlich Fortbildung mit unseren Lehrern und Erziehern. Über die drei Workshop-Tage vom 20.-22.02.2019 berichten unsere Freiwilligen Lena und Marieke, die zurzeit ein Praktikum im Jahaly-Madina Kindergarten machen:

Am Mittwoch ist Patricia Cessay in Jahaly angekommen. Da sie schon sehr früh am Morgen angekommen ist, schaut sie sich direkt die „morning classes“ an. Der erste Workshop findet schon in der großen Pause statt. Alle Lehrer versammeln sich dazu in einem Klassenraum.

Zuerst sagt Patricia, was ihr bei der Beobachtung des Unterrichts aufgefallen ist, und lobt die Lehrer: im Vergleich zum letzten Jahr werden die Kinder durch Aktivitäten mehr in den Unterricht mit einbezogen. Danach geht es darum, dass die Kinder auf dem Spielplatz immer unter Beobachtung stehen müssen, damit Unfälle vermieden werden. Außerdem sollen die Klassenräume sauber und ordentlich gehalten werden, um ein besseres Arbeitsklima zu schaffen. Dann geht es um Rechtschreibfehler auf den Plakaten in den Klassenräumen. Die Lehrer sind Vorbild für die Kinder, sagt Patricia, und sollen Rechtschreibfehler vermeiden.

Nächstes Thema: Kinder lernen und verstehen unterschiedlich schnell. Deshalb sollen Kinder auch erst dann in die nächsthöhere Klasse (“level”) kommen, wenn sie dazu bereit sind. Am Ende des Workshops geht es um Teamfähigkeit: Konstruktive Kritik soll angenommen werden, und die Lehrer sollen sich gegenseitig helfen.

Am Nachmittag schaut Patricia sich den Unterricht in den „afternoon classes“ an.

Zurück im Gästehaus beginnen wir (Lena und Marieke) dann direkt damit, neue Materialien für den Unterricht zu produzieren. Eine Methode, die Patricia auch in ihrer Schule anwendet, sind kurze Sätze mit zwei bis sechs Wörtern, die auf verschiedenfarbiges Papier geschrieben werden. Diese können sich die Kinder dann im Unterricht heraussuchen, lesen und abschreiben. Wir erstellen ein Beispiel, das Patricia am nächsten Tag den Lehrern übergibt, damit sie für jede ihrer Klassen so etwas herstellen können.

Am Donnerstag geht Patricia Ceesay im Workshop dann auf die Bedeutung der englischen Sprache im Unterricht ein. Englisch ist die Grundlage der weiteren Ausbildung der Kinder. Patrica spricht darüber, wie wichtig es ist schreiben zu lernen. Viele Kinder lernen am Wochenende Arabisch. Auf Arabisch schreibt man allerdings von rechts nach links und nicht, wie im Englischen, von links nach rechts. Das ist für viele Kinder verwirrend und muss deshalb geübt werden.

Patricia motiviert die Lehrer, indem sie ihnen sagt, was für eine große Rolle sie im Leben der Kinder und so auch in ihrer Erziehung spielen. Die Lehrer sollen deshalb stolz auf ihren Beruf sein.

Den Kindern soll beigebracht werden, dass kein Müll auf den Boden, sondern in die vorhandenen Mülleimer geworfen wird. Nächster Punkt: die Klassenregeln. Klassenregeln sollen in jedem Klassenraum aushängen und am besten jeden Morgen wiederholt werden. Patricia macht noch einmal deutlich, dass im Unterricht der Fokus auf dem Kind liegen soll. Das bedeutet, die Lehrer sollen während des Unterrichts nicht an ihr Handy gehen oder sich mit anderen Sachen beschäftigen. Teil des Workshops ist auch, dass Patricia verschiedene Wörter mit jeweils zwei Vokalen an die Tafel schreibt. Sie erklärt und übt mit allen Lehrern zusammen die Aussprache. Als letzter Punkt wird die Beschaffung von Schul- und Lernmaterial besprochen. Eine Liste mit fehlenden Materialien soll erstellt und an das Projektbüro weitergegeben werden. Den Nachmittag verbringt Patricia damit, sich die „afternoon classes“ anzuschauen. Positiv fällt ihr auf, dass die Kinder mit verschiedenen Lernmethoden lernen. Während einer Stunde zum Thema Gemüse ist ein Lehrer mit den Kindern in den Gemüsegarten gegangen, um sich das Gemüse dort anzuschauen.

Am Freitag gibt Patricia einen letzten Workshop. Hierbei geht sie zuerst auf die Art des Unterrichtens ein. Die Lehrer sollen in einer ruhigen Körperhaltung und mit gesenkter Stimme unterrichten. Außerdem soll die Größe der Klassenräume besser genutzt werden. Damit die Kinder mehr Platz zum Lernen haben und sich besser konzentrieren können, sollen die Tische auseinander gezogen werden. Um sicher zu gehen, dass die Kinder genug trinken, schlägt Patricia kurze Pausen vor, in denen die Kinder Wasser trinken können. Den Kindern soll im Unterricht beigebracht werden, wie man sich z. B. die Zähne putzt oder auch, dass man früh ins Bett gehen soll. Die Kinder nehmen so das Gelernte mit nach Hause und können es dann zuhause anwenden. Es wird danach angesprochen, dass man die Eltern der Kinder einbeziehen soll. Elterntreffen kann man auch dazu nutzen, den Betrag für das Schulessen einzufordern oder den Eltern zu sagen, wie sie ihre Kinder für die Schule fertig machen sollen. Dazu gehört Haare flechten bei den Mädchen, Haare rasieren bei den Jungen – und die Schuluniform regelmäßig zu waschen.

Zum Schluss des Workshops bedankt sich Patricia bei allen und freut sich über die schöne Zusammenarbeit. Außerdem lädt sie alle Lehrer herzlich ein, sich die “Trankil Academy” anzuschauen, ihre Schule in Brufut.

Die Lehrer bedanken sich für die Hilfe und die vielen Tipps von Patricia und freuen sich schon auf ein nächstes Mal.” (Lena Engel / Marieke Osewold)

Die pädagogischen Erkenntnisse aus ihrem Workshop hat Patricia Ceesay in diesem Bericht zusammengefasst:

„Bei meinem dreitägigen Besuch konnte ich während des Vormittags- und Nachmittagsunterrichts alle Klassen sowohl bei der Arbeit als auch beim Spiel beobachten.

Ich freue mich festzustellen, dass der Unterricht interaktiver und ordentlicher geworden ist. Die Lehrer hatten eine Fülle von Lehr- und Lernmaterialien vorbereitet, die sie täglich verwenden. Wie auf dem letzten Treffen besprochen, haben die Lehrer festgestellt, dass der Unterricht geordneter war, wenn Kinder aktiv an ihrem eigenen Lernen teilnehmen. Die Lehrer sagten, dass sie dadurch auch selbst weniger müde werden und ihnen der Unterricht mehr Freude macht.

An allen drei Tagen habe ich eine Schulung abgehalten. Während dieser Sitzungen konnte ich meine Beobachtungen mit den Mitarbeitern teilen, ihre Bedenken und Einschränkungen besprechen und konkrete Möglichkeiten vorschlagen, wie sie ihre Arbeit im Kindergarten verbessern können, ihre Beziehung zu den Eltern, den Kontakt mit der Dorfbevölkerung und mit der Grundschule, in der die meisten Kinder später ihre Bildungskarriere fortsetzen.

Es ist erfreulich, dass die Lehrer bereit sind, Vorschläge zur persönlichen und professionellem Verbesserung umzusetzen.

Bei jedem weiteren Besuch kann ich das Vertrauen der Lehrer, ihr Verständnis für die Kinder und die Durchführung von Unterrichts und Unterrichtsmanagement deutlich verbessern. Ich habe keinen Zweifel, dass sie weiterhin gute Arbeit leisten werden.“ (Patricia Ceesay)

 

Fotos: ©2019 Projekthilfe Gambia e.V. / Lena Engel, Marieke Osewold

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Es ist ein Meilenstein in der Geschichte der Buschklinik: knapp 28 Jahre nach der Eröffnung ist die Buschklinik seit dem 15.02.2019 an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Auch wenn die Klinik seit 1991 über eine eigene Solaranlage verfügt und über Jahrzehnte der einzige Ort im Umkreis mit einer eigenen unterbrechungsfreien Stromversorgung war, ist der Anschluss an das öffentliche Stromnetz wichtig als Reserve, falls technische Probleme mit Solaranlage oder Speicherbatterien auftreten. Das war Ende 2018 über mehrere Monate hinweg der Fall: die Speicherbatterien hatten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und mussten erneuert werden. Es dauerte mehrere Monate, bis der Fehler lokalisiert und neue Batterien bestellt, geliefert und installiert werden konnten. Jetzt kann bei technischen Problemen mit der Solaranlage einfach auf das öffentliche Stromnetz umgeschaltet werden.

Schon Ende 2017 waren die Überland-Stromleitungen entlang der South Bank Road von der Küste kommend in Jahaly angekommen. Im Laufe des Jahres 2018 wurden einige Familien in Jahaly, die es sich leisten konnten, an das Stromnetz angeschlossen. Erst Mitte Januar 2019 wurden wir darauf aufmerksam, dass die Strom-Unterverteilung des Dorfes an einem Strommast  direkt gegenüber der Buschklinik endete. In einer absoluten Rekordzeit von nur zwei Wochen wurde die Stromleitung in Zusammenarbeit mit dem gambischen Stromversorger Nawec über die Landstraße bis auf das Projektgelände verlängert und mit dem Inselnetz von Klinik und Kindergarten verbunden. Dafür musste ein großer Strommast zur Überquerung der Landstraße per Sattelschlepper geliefert und mit einem Kranwagen aufgestellt werden, die Leitungen mussten verlegt und ein Stromzähler installiert werden. Ohne die langjährigen guten Kontakte in Gambia und ohne die tatkräftige Unterstützung durch die Elektro-Firma “General Engeneering” von Charles M’bye, der der Vorsitzende von Project Aid The Gambia ist, hätte das niemals so schnell geklappt. Nächtliche Geburten im Licht von Taschenlampen oder Handy-Leuchten gehören jetzt der Vergangenheit an. Wir sind sehr glücklich.

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20171027_das Lehrerkollegium mit Neele und Matthias

20171027_das Lehrerkollegium mit Neele und MatthiasDer Jahaly-Madina Kindergarten in Jahaly nimmt am 01. November 2017 die Arbeit wieder auf. Er war seit mehr als fünf Monaten geschlossen. Die Eltern in Jahaly und Madina können ihre Kinder ab sofort für das Schuljahr 2017/2018 im Kindergarten anmelden.

Der Kindergarten musste am 20. Mai 2017 geschlossen werden, nachdem das gesamte Personal fristlos gekündigt hatte. In Verhandlungen mit den ehemaligen Mitarbeitern  ist jetzt die Wiedereröffnung unter neuer Leitung erreicht worden. Bakary Jammeh, ehemaliger Lehrer, und Mai Manneh werden den Kindergarten in den nächsten sechs Monaten zunächst gemeinsam führen.

Alle Kindergarten-Mitarbeiter haben inzwischen neue Arbeitsverträge unterschrieben. Die Projekthilfe Gambia stellt ihnen – wie bisher – kostenlos Wohnungen auf dem Gelände der Buschklinik zur Verfügung sowie eine kostenlose  Versorgung mit Wasser und (Solar-)Strom.

Die Projekthilfe Gambia hatte in den letzten Monaten versucht, eine Übernahme des Personals durch das gambische Bildungsministerium zu erreichen. Dabei sollte die Verantwortung für Gebäude, Ausstattung und notwendige Reparaturen sowie die Beschaffung von Lern- und Unterrichtsmaterialien bei der Projekthilfe verbleiben. Darüber hinaus sah das Konzept der Projekthilfe Gambia vor, die eingesparten Personalkosten für die Renovierung staatlicher Schulen zu verwenden. Leider ist diese Kooperation mit der gambischen Regierung nicht zustande gekommen. Daher hat der Vorstand des Vereins beschlossen, den Kindergarten unter neuer Leitung so schnell wie möglich wieder zu eröffnen.

“Wir sind sehr froh, dass wir eine Lösung für den Weiterbetrieb des Kindergartens gefunden haben. Die Eltern der Kindergartenkinder haben uns mehrfach dringend darum gebetene “, sagt Projekthilfe-Chef Matthias Ketteler. “Die Kinder von Jahaly und Madina  sollen nicht länger unter der Schließung des Kindergartens leiden.”

Im Jahaly-Madina Kindergarten können bis zu 480 Kinder zwischen vier und sieben Jahren betreut werden. Die Kinder erhalten von der Projekthilfe neben einer erstklassigen Vorschulbildung  täglich ein warmes Essen und eine Schuluniform.

 

Foto: © 2017 Projekthilfe Gambia e.V.

(Das neue Kindergarten-Team mit Matthias Ketteler – ganz rechts – und Bakary Jammeh, Leitungsteam – untere Reihe links)

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Rocking Arrows – am 26. August LIVE in Edewecht

Samstag, 26. August 2017 – 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Nelkenstraße 3a (Tischlerei Zehrendt) in 26188 Edewecht

Veranstalter: Projekthilfe Gambia e.V. / Regionalgruppe Nord

Abendkasse 12,00 Euro

Startschuss… der Vorverkauf hat begonnen, und die Vorbereitungen versprechen eine “kuschelige” Veranstaltung. Kuschelig? Ja, die Anzahl der Karten ist limitiert. Der frühe Vogel fängt den Wurm…

Mal wieder richtig abrocken, die Band verspricht einen rockigen Abend mit Hits von Chuck Berry, Buddy Holly, den Beatles, Rolling Stones, Westernhagen, Status Quo, ACDC, ZZ Top, Tina Turner, Melissa Etheridge und neuer Deutscher Welle. Die „Rocking Arrows“ sind erfahrene Musiker mit Harald Bischof am Bass und Gesang, Otto Feldhus an der Rhythmusgitarre, Peter Filusch am Keybord, Gerd Ahrends an der Solo-Gitarre, Karl-Heinz Rose am Schlagzeug und Sänger Ortwin Bulk. Unterstützt werden sie an dem Abend von der Ammerländer Rockröhre Carola Beninga. Mit dem Teufelsgeiger und Saxophonisten Sorin Ferrad werden alte Rockhits noch mal aufgepeppt. Das Stück von City „Am Fenster“ ist dabei das Highlight. Die Band verspricht, dass es ein toller und tanzreicher Abend mit viel Spaß und guter Laune wird.

Karten im Vorverkauf für 9,00 Euro gibt es hier:

Restaurant CiaoCiao – Hauptstraße – Edewecht
Seniorenzentrum Adewacht – Grubenhof – Edewecht
Tischlerei Zehrendt – Nelkenstraße – Edewecht
Weber & Reil – Nelkenstraße – Edewecht
Metallbau Olaf Schrör – Lohacker – Edewecht
OLB Rodenkirchen – Marktstraße – Stadland
Cafe Zauberhafte LebenZart – Hauptstraße – Ostrhauderfehn

Alle Erlöse gehen an die Projekthilfe Gambia e.V.
www.buschklinik.de

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Mass-Suso-u-Matthias-Ketteler-4-Ausschnitt

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der Projekthilfe Gambia e.V.!

Zum 1. Juni 2017 hat unser neuer Projektmanager in Gambia, Mass Suso, seine Arbeit aufgenommen.

Mass Suso hat ein Diplom in Management und einen zusätzlichen Abschluss “Öffentliche Verwaltung”. Er hat Seminare zu den Themen Leadership (Führung) und Personal-Management  absolviert. Bis November 2015 war er Personalleiter in der Geschäftsführung der Firma Radville Farms Ltd. in Gambia.

Der Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V.  freut sich sehr auf die Zusammenarbeit. In den ersten Monaten wird Mass Suso unterstützt von Biba Mousa, die 2011/2012 Projektmanagerin war.

Die Hintergründe zum Wechsel des Managements lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Nach einer überraschenden Kündigung des vierköpfigen Management-Teams sowie im Anschluss die Kündigung aller Projekt-Mitarbeiter von Buschklinik und Kindergarten in Jahaly standen Mitte Mai 2017 alle Projekte in Gambia nach 25 Jahren plötzlich kurz vor dem Aus.

Die Buschklinik war 17 Tage geschlossen. Die Klinik-Mitarbeiter haben erst am 06. Juni 2017 ihre Arbeit – vorläufig – wieder aufgenommen.

Für Entscheidungen des Vorstands notwendige Informationen aus den Projekten übermittelte das ehemalige Management-Team unvollständig, verspätet oder gar nicht. Informationen des Vorstands an die Mitarbeiter in Jahaly wurden nicht übermittelt.

Das ehemalige Management ersetzte ein Schreiben der Klinik-Mitarbeiter, in dem Gehaltserhöhungen gefordert wurden, durch eine eigene, völlig anders lautende Version, betitelte es als „Kündigung“ („Letter of Resignation“) und verschickte es an den Vorstand in Deutschland.

Der Vorstand wird nach weiteren Recherchen und Ermittlungen entscheiden, ob gegen das ehemalige Management in Gambia Strafanzeige wegen Urkundenfälschung u.a. gestellt wird.

Der Kindergarten bleibt zunächst geschlossen und wird nach den Sommerferien im September wieder öffnen. Die Projekthilfe ist zur Zeit in Verhandlung mit der gambischen Regierung, die ab dem neuen Schuljahr das Personal für den Kindergarten stellen soll. Die Bereitschaft dazu hat das gambische Bildungsministerium bereits mitgeteilt. Die Projekthilfe bleibt zuständig für die Gebäude, für Renovierungen und Unterrichtsmaterialien.

Diese Zusammenarbeit mit der gambischen Regierung ist zunächst als Pilotprojekt für einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt. Sofern die bisherige Qualität von Unterricht und Betreuung der Kinder erhalten bleibt, hält der Vorstand der Projekthilfe eine solche Kooperation für zukunftsweisend in der Entwicklungszusammenarbeit: Gemeinnützige Organisationen wie die Projekthilfe sind verantwortlich für Gebäude und Instandhaltung und behalten Einfluss auf Organisation und Struktur der Einrichtung. Die Regierung stellt das Personal.

Sollte diese Kooperation sich nicht zur Zufriedenheit der Projekthilfe entwickeln, würden die Mitarbeiter nach Ablauf der Pilotphase als Angestellte zur Projekthilfe zurückkehren.

Durch die Einsparung der Personalkosten für die Lehrer des Kindergartens stehen der Projekthilfe Finanzmittel zur Verfügung, die der Vorstand langfristig für die Unterstützung weiterer staatlicher Gesundheitsstationen und Schulen einsetzen möchte.

Als erstes Projekt übernimmt die Projekthilfe in der staatlichen Gesundheitsstation Njaba Kunda Health Centre die Verantwortung für Gebäude und Anlagen (Wasser/Solar) sowie für die Versorgung mit Medikamenten.

Der Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V. hat in diesem Zusammenhang eine strategische Neuausrichtung der Projektarbeit in Gambia beschlossen:

  1. Die Buschklinik bleibt als Modellklinik komplett in der Hand der Projekthilfe
  2. Die Moringa-Plantage wird weiterhin durch die Projekthilfe betrieben
  3. Der Kindergarten wird in einer zweijährigen Pilotphase in Kooperation mit der gambischen Regierung betrieben
  4. Das Njaba Kunda Health Centre als gemeinsames Pilotprojekt von Projekthilfe und Regierung führt im Erfolgsfall zu einer Neu-Organisation der ländlichen Gesundheitsversorgung in Gambia

Eine ausführliche Stellungnahme stellt die Projekthilfe auf Anforderung gerne zur Verfügung. Diese Stellungnahme wird auf der nächsten ordentlichen Jahresmitgliederversammlung der Projekthilfe Gambia e.V. ausliegen.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Vorstand

Projekthilfe Gambia e.V.

Matthias Ketteler, Frank Heuer, Dieter Lieken, Ulfert Engelkes, Thomas Wiegeman

Hattingen, am 12. Juni 2017

2018-Health-Centre-Buniadu

20170103_Christian-Göken-Ramatoulie Saidykhan-Famara-Fatty-Manjai-Office-kleinDie beiden gemeinnützigen Vereine Projekthilfe Gambia e.V. (Hattingen) und Riverboat Doctors International e.V.  (Ganderkesee) vereinbaren eine enge Zusammenarbeit in Gambia. Zum 01.02.2017 übernimmt der Partnerverein der Projekthilfe in Gambia, Project Aid The Gambia, Management und Betrieb des Gesundheitszentrums Buniadu der Riverboat Doctors für zunächst sechs Monate. Durch die Kooperation mit der Projekthilfe kann das Health Centre, das seit November 2016 geschlossen ist und zuvor monatlich etwa eintausend Patienten versorgte, wieder geöffnet werden.

 Große Erleichterung beim Vorstand der Riverboat Doctors International e.V.: das Health Centre Buniadu, ein Gesundheitszentrum am Nordufer des Gambia-Flusses, kann Anfang Februar 2017 den Betrieb wieder aufnehmen. Project Aid The Gambia, das seit 1991 im Dorf Jahaly am Südufer des Flusses für die Projekthilfe Gambia die Buschklinik Hattingen betreibt,  übernimmt Management, Verwaltung und Betrieb der Gesundheitsstation Buniadu für zunächst sechs Monate.

Die Gesundheitsstation Buniadu, die ausschließlich mit Spendenmitteln der Riverboat Doctors finanziert wird, hatte ihre Arbeit Anfang November 2016 eingestellt. Eine deutsche Krankenschwester, die das Projekt seit vielen Jahren mit großem persönlichen Engagement geleitet hatte, hatte ihre Arbeit vor Ort aus gesundheitlichen Gründen beenden müssen.

„Wir hatten die Befürchtung, alles zu verlieren“, sagt Christian Göken, erster Vorsitzender der Riverboat Doctors, „der Verein seine Gesundheitsstation, unsere gambisches Personal seine Arbeit und unsere Patienten ihre Gesundheitsversorgung.“

Die Projekthilfe und ihre gambische Partnerorganisation, Project Aid The Gambia, waren bereit zu helfen und übernehmen jetzt den Betrieb des Health Centre Buniadu.

„Auch die gambischen Behörden begrüßen diese Entscheidung“, sagt Matthias Ketteler, Mit-Gründer und Vorstandsmitglied der Projekthilfe. „Alle Beteiligten profitieren jetzt von der über 30-jährigen Erfahrung der Projekthilfe mit Gesundheitsprojekten in Gambia.“

Eine Krankenschwester/Hebamme für das Gesundheitszentrum ist bereits gefunden und nimmt ihre Arbeit in Buniadu Anfang Februar auf. Die Arbeitsverträge von sieben Hilfskrankenschwestern, zwei Reinigungskräften sowie zwei Wachleuten wurden verlängert.

Project Aid The Gambia übernimmt für das Health Centre Buniadu, das erst kürzlich komplett renoviert wurde, die Projektbetreuung. Gehaltsstruktur, Preisgestaltung (Patientengebühren und kostenlose Medikamentenausgabe) und Buchhaltung sowie die Kommunikation mit dem deutschen Träger werden an das System der Projekthilfe angepasst.

“Die Arbeit unseres dreiköpfigen Managementteams im Projektbüro ist inzwischen so gut eingespielt, dass wir die zusätzliche Aufgaben zur Zufriedenheit der Spender und Förderer in Deutschland übernehmen können“, sagt Famara Fatty, Projektmanager der Partnerorganisation der Projekthilfe in Gambia.

Alle Kosten, die für den Betrieb und das Management des Health Centre Buniadu entstehen, werden von Riverboat Doctors International e.V. getragen. Die Vorstände der beiden Vereine erhoffen sich zudem Kostenreduzierungen durch das gemeinsame Management der Projekte, zum Beispiel beim Einkauf von Medikamenten, durch Personalaustausch und gemeinsame Fortbildungen.

Foto: Christian Göken, 1. Vorsitzender Riverboat Doctots International e.V., Ramatoulie Saidykhan, Hebamme/Krankenschwester Health Centre Buniadu, und Famara Fatty, Projektmanager Project Aid The Gambia

über Riverboat Doctors International e.V.

Der als gemeinnützig anerkannte Verein Riverboat Doctors International e.V. wurde 2004 gegründet und hat seinen Sitz in Ganderkesee/Niedersachsen. Seit 2007 betreibt der Verein ein Gesundheitszentrum für ambulante Versorgung im Dorf Buniadu auf der Nordseite des Flusses Gambia, das „Buniadu Health Centre“. Das Team des Gesundheitszentrums besteht aus zwölf einheimischen Mitarbeitern inklusive einer ausgebildeten Krankenschwester/Hebamme. Regelmäßige personelle Unterstützung bekommt das Team vor Ort durch Freiwillige (Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, sowie Handwerker) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Täglich finden etwa 70 ambulante Behandlungen statt, ein Großteil davon Kinder. Infektionskrankheiten, Malaria, Wurmerkrankungen, Verbrennungen und Unfälle aller Art werden behandelt, zunehmend auch chronische Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck. Zusätzlich werden in Zusammenarbeit mit einheimischen Fachkräften Aufklärungskurse in den Bereichen Ernährung und Hygiene angeboten. Vorstand und Mitglieder des Vereins in Deutschland arbeiten ehrenamtlich. Das Health Centre Buniadu verfügt seit 2011 über eine Wasserversorgung und eine Solaranlage.

Weitere Informationen:

Homepage:   www.rdi-ev.de

Facebook:     www.facebook.com/riverboatdoctors

 

 

Team-Gambia-Spendentour-2017

Logo-Gambia-Spendentour-2017_mittelSchweren Herzens hat sich die Regionalgruppe Nord der Projekthilfe Gambia e. V. dazu entschlossen, die ab heute, Freitag, 20.01.2017, geplante Spendentour Gambia kurzfristig abzusagen. Ursprünglich wollten neun Mitglieder der Projekthilfe mit drei Fahrzeugen von Deutschland nach Gambia fahren, um die Fahrzeuge dort zu übergeben. Fast drei Jahre wurde diese Tour geplant. Nun aber hat der im Dezember 2016 abgewählte Präsident Gambias Yahya Jammeh erklärt, nicht auf sein Amt verzichten zu wollen und den Ausnahmezustand ausgerufen. Daraufhin sind gestern Eingreiftruppen der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas mit Zustimmung des UN-Sicherheitsrates in Gambia einmarschiert, um die Machtübergabe an den gewählten Präsidenten Adama Barrow zu erzwingen. Adama Barrow war kurz zuvor in der gambischen Botschaft in Dakar (Senegal) vereidigt worden. Vor dem Hintergrund der unklaren Situation und dem nicht geklärtem Verbleib des ehemaligen Präsidenten wäre es unverantwortlich, die Tour durchzuführen. Somit kann leider nur die Absage erfolgen. Die Fahrzeuge und alle Spenden werden aber in jedem Fall zu einem späteren Zeitpunkt übergeben.

Die Mitglieder der Projekthilfe und die Tourteilnehmer bedauern die Absage sehr und bitten um Verständnis, wenn zum jetzigen Zeitpunkt keine genaueren Angaben gemacht werden können. Leider sind die Verhältnisse sehr unklar und die Informationen äußerst widersprüchlich. Über den Verlauf und den Ausgang der Auseinandersetzungen in Gambia und die Entscheidungen zur Spendentour wird die Projekthilfe weiter informieren.

Einen Zeitungsartikel aus der Nordwestzeitung zu unserer Absage finden Sie | hier |

Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung.

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mariama-dobasin-sw

mariama-dobasin-swWir trauern um Mariama Dobasin, die gestern Abend (27.11.2016) völlig unerwartet im Alter von 24 Jahren in Jahaly verstorben ist. Mariama war seit dem 24.10.2014 Hilfskrankenschwester in der Buschklinik. In unserem Krankenwagen wird sie nach Brikama überführt, wo sie heute im Kreise ihrer Angehörigen beerdigt wird. Sie hinterlässt ihren Ehemann.

 

Vorstand Projekthilfe Gambia e.V.

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alle Mitarbeiter Jahaly Health Centre

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