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Verschlagwortet: Buschklinik

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Matthias Ketteler, Gründer und Chef der Projekthilfe Gambia e.V., ist vom Bundespräsidenten für sein Engagement in Gambia mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland („Bundesverdienstkreuz“) ausgezeichnet worden.

Dr. Sascha Dewender, Bürgermeister der Stadt Bochum, überreichte im Namen des Bundespräsidenten Urkunde und Ordens-Insignien am 10.08.2022 an Matthias Ketteler.

Im Rahmen einer kurzen Feierstunde im Bochumer Rathaus sagte Dr. Dewender als Vertretung von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch:

„Ein derart selbstloses Engagement wie das von Matthias Ketteler bereichert unsere Gesellschaft – und das weit über die Stadtgrenzen hinaus! Bildung und Gesundheit sind die höchsten Güter, die wir mit anderen Menschen teilen können. Herr Ketteler leistet gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Verein Außergewöhnliches, und ich freue mich, dass ihm dafür das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen worden ist.“

Matthias Ketteler nahm die hohe Auszeichnung im engsten Familienkreis entgegen.

„Die Auszeichnung ist nicht für mich persönlich, sondern für die Idee, Solidarität zu leben und Verantwortung für die Schwächeren zu übernehmen“, sagte Matthias Ketteler. „Es ist eine Auszeichnung für unsere Arbeit in Jahaly mit mehr als einer Million Patienten und tausenden Kindern in unserem Kindergarten, denen wir frühkindliche Bildung ermöglichen.“

Matthias Ketteler widmet diese Auszeichnung allen Mitabeiter:innen in Gambia sowie allen Mitgliedern, Spendern und Förderern der Projekthilfe in Deutschland: „Ich nehme die Auszeichnung gerne entgegen – stellvertretend für uns alle.“

Matthias Ketteler, Jahrgang 1961, machte nach dem Abitur  eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger (1987). Er ist Gründungsmitglied der Projekthilfe Gambia und seitdem Vorstandsmitglied mit einem Jahr Unterbrechung. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Matthias Ketteler ist Inhaber der “Cognito Informationssysteme GmbH & Co KG”. 2004/2005 verbrachte er gemeinsam mit seiner Familie ein ganzes Jahr in Gambia. Im Februar 2009 wurde Matthias Ketteler von der gambischen Regierung zum Sonderbotschafter für den Gesundheitsbereich ernannt – mit vollem diplomatischen Status.

Im Vorstand der Projekthilfe Gambia kümmert sich Matthias Ketteler vorwiegend um die Koordination der Projekte und um den täglichen Austausch mit dem Projektbüro in Gambia.

Social-Media-Projekthilfe-Gambia

Nach vielen Wochen der Vorbereitung startet die Projekthilfe Gambia ihren runderneuerten Auftritt bei Facebook, Instagram und LinkedIn.

In Zusammenarbeit mit der Projekthilfe hat die Digitalagentur helllicht, Frankfurt/M., ein übergreifendes Konzept für den Social Media-Auftritt des Vereins erarbeitet. Einheitliche grafische Elemente machen die Projekthilfe Gambia in allen Social Media-Kanälen unverwechselbar und erkennbar. Wir von der Projekthilfe Gambia wollen als als Nonprofit- Marke für die junge Generation sichtbarer werden.

In verschiedenen Formaten werden wir ab heute regelmäßig über uns und unsere Aktivitäten berichten. Die geschwungenen Linien in den Grafiken symbolisieren den Gambia-Fluss, der dem Land seinen unverwechselbaren Charakter gibt.

Unsere Vision: Wir wollen Gesundheit, Bildung und Beschäftigung im ländlichen Gambia nachhaltig verbessern.

Unsere Mission: Wir arbeiten transparent, effektiv, leisten Hilfe zur Selbsthilfe und vertreten Gambias Anliegen in Deutschland.

In einem ersten Schritt haben wir alle Social Media-Profile vom Namen her vereinheitlicht. Unsere Auftritte auf allen Social Media-Kanälen heißen jetzt wie unser Verein: Projekthilfe Gambia. In diesem Zusammenhang haben wir uns von der Bezeichnung “Buschklinik” getrennt. Der Name hatte historische Gründe. Inzwischen ist er nicht mehr zeitgemäß. Die “Buschklinik” ist das Jahaly Health Centre – eine moderne saubere Gesundheitsstation. Mit “Busch” hat das nichts mehr zu tun. Darauf haben uns auch Freunde in Gambia hingewiesen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Das Ziel unserer Aktivitäten auf Social Media: In den sozialen Medien etablieren wir die Projekthilfe Gambia als Stimme für Entwicklung in Gambia. Wir zeigen, wie man gute Taten auch als kleiner Verein nach außen trägt und die junge Generation mitreißt. Das ist deshalb von großer Bedeutung, weil auch bei den Machern der Projekthilfe mittelfristig ein Generationenwechsel ansteht. Durch informatives, persönliches und ehrliches Storytelling wollen wir Follower:innen für unsere Projekte, für uns als Verein und für Gambia als Land begeistern.

Die Digitalagentur helllicht (Slogan: “Wir sind die Guten”) hat das Konzept als Teil ihrer CSR-Aktivitäten ehrenamtlich erstellt. Sie übernimmt damit gesellschaftliche Verantwortung und zeigt soziales Engagement. Dafür bedanken wir uns aus ganzem Herzen.

Ulfert Engelkes, Vorstandsmitglied der Projekthilfe Gambia e.V.: “Wir haben die Geschichten, und helllicht hat die Expertise, wie wir unsere Inhalte professionell präsentieren.  Das passt gut zusammen.”

Am nächsten Schritt wird bei helllicht schon gearbeitet: eine überarbeitete Homepage/Webseite. Wir freuen uns schon sehr auf unsere neue Visitenkarte im Netz. Im Herbst wird es soweit sein. Übrigens: mit der Veröffentlichung unserer neuen Webseite findet man uns im Netz unter www.projekthilfe-gambia.org

Hier die Links zu den Social Media-Kanälen der Projekthilfe Gambia:

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Bitte folgt uns :-) Herzlichen Dank.

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*Update 01.04.2022 / 13:00 Uhr: Der Hilfstransport ist in Lviv, Ukraine, angekommen.

*Update 03.04.2022: Sehen Sie unten auf der Seite die Videobotschaft des Krankenhauses in Lviv, Ukraine

Die Projekthilfe Gambia hat heute einen ersten Hilfstransport mit medizinischen Hilfsgütern im Wert von 65.000 Euro nach Lviv in die Ukraine auf den Weg gebracht.

Am Morgen wurde beim Medikamentenhilfswerk action medeor e.V. in Tönisvorst ein LKW mit 5,6 Tonnen Hilfsgütern beladen, darunter dringend benötigte Medikamente und medizinische Ausrüstung. Anwesend bei der Verabschiedung des LKW waren Frank Heuer und Ulfert Engelkes, Mitglieder im Vorstand der Projekthilfe Gambia.

Die Lieferung hat einen Wert von 65.000 Euro. Am 10. März hatte die Projekthilfe Gambia zu einer Spendenaktion für die Ukraine aufgerufen. Daraufhin sind bei dem Verein Spenden in Höhe von über 40.000 Euro eingegangen. Action medeor hat zum ersten Hilfstransport die restlichen 25.000 Euro beigesteuert. Außerdem übernimmt ation medeor die Transportkosten.

Das größte Krankenhaus in Lviv/Lwiw, das „Lviv Clinical Hospital of Emergency Medical Care“, hatte den Verein Anfang März um Hilfe gebeten. Krankenhaus-Direktor Oleg Samchuk hatte geschrieben: „Unsere Ärzte hier arbeiten Tag und Nacht. Der Westen der Ukraine ist noch weitgehend von Kriegshandlungen verschont. Wir müssen aber auch hier immer wieder bei Fliegeralarm in den Schutzraum. Viele verletzte Soldaten und Zivilisten werden in die Region Lwiw gebracht. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, damit wir die vielen Verletzten gut medizinisch behandeln können. Bitte warten Sie nicht zu lange mit Ihrer Unterstützung.“ Der ganze Brief: https://bit.ly/3hYoSGK

„Auch wenn der Schwerpunkt unserer Arbeit Gambia ist, wollen wir uns dem Hilferuf aus der Ukraine nicht verschließen“, sagt Matthias Ketteler, Gründer und Vorsitzender der Projekthilfe Gambia e.V.

Der LKW mit der Hilfslieferung der Projekthilfe soll Ende der Woche an der polnisch-ukrainischen Grenze eintreffen. Von dort sorgt ein gemeinnütziger Verein aus der Ukraine –  „Narodna Samooborona Lvivshchyny“ („Volksselbstverteidigung des Lemberger Gebiets“) für die weitere Verteilung an Krankenhäuser in Lviv und darüber hinaus.

Matthias Ketteler: “Ich bin unendlich froh, endlich die Sachen auf den Weg zu bringen. Die Krankenhäuser brauchen dringend Medikamente und Hilfsmittel. Viele verletzte Patienten warten auf unsere Hilfe.  Jetzt ist sie endlich unterwegs.”

Die Projekthilfe Gambia wird die Spendenaktion fortführen und zu gegebener Zeit einen weiteren Hilfstransport organisieren. Aktueller Spendenstand heute Mittag: 45.873,33 Euro. Alleine die Telefon-/WhatsApp-/E-Mail-Aktion von unserem langjährigen Vereinsmitglied Markus Lenz hat bis zum 28.03.2022  12.783,33 Euro Spenden eingebracht.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern!

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Video: Ein Dankeschön aus Lviv, Ukraine

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** Update Spendenstand: 68.011,33 Euro (31.05.2022/08:00 Uhr)**

Die Projekthilfe Gambia startet einen Spendenaufruf und eine Hilfsaktion für ein Krankenhaus in Lwiw/Lemberg in der Ukraine.

Putins Krieg gegen die Ukraine ist ein völkerrechtswidriger Krieg, der keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung nimmt. Mehr als 12.000 Zivilisten wurden getötet, 61 Krankenhäuser wurden beschossen. In Mariupol wurde eine Geburts- und Kinderklinik zerstört, 17 Mitarbeiter wurden teils schwerstverletzt.

Der Krieg hat schon jetzt unermessliches Leid verursacht. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Die Situation in der Ukraine selbst ist katastrophal. Die schrecklichen Schilderungen, Videos und Fotos von der Lage der Zivilbevölkerung in der Ukraine sind kaum zu ertragen. Wir sind erschüttert und wollen etwas tun.

Der Vorstand der Projekthilfe Gambia hat eine Hilfsaktion für die Ukraine beschlossen. Unsere Satzung ermöglicht eine solche Aktion. Projekthilfe-Chef Matthias Ketteler hat am polnisch-ukrainischen Grenzübergang Dolhobyczow bereits zwei Wagenladungen voller Lebensmittel und Hygieneartikel persönlich an Hilfsorganisationen übergeben.

Jetzt organisieren wir eine große Hilfslieferung mit Medikamenten, chirurgischen Hilfsmitteln etc. für das größte Krankenhaus in Lwiw (Львів, Lemberg), das „Lviv Clinical Hospital of Emergency Medical Care“.

Krankenhaus-Direktor Oleg Samchuk schreibt uns: „Unsere Ärzte hier arbeiten Tag und Nacht. Der Westen der Ukraine ist noch weitgehend von Kriegshandlungen verschont. Wir müssen aber auch hier immer wieder bei Fliegeralarm in den Schutzraum. Viele verletzte Soldaten und Zivilisten werden in die Region Lwiw gebracht. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, damit wir die vielen Verletzten gut medizinisch behandeln können. Bitte warten Sie nicht zu lange mit Ihrer Unterstützung.“ Der ganze Brief | hier |

Wenn Sie wissen möchten, was für Materialien wir von Ihren Spenden beim Medikamentenhilfswerk action medeor kaufen werden – die Liste, die wir aus Lwiw bekommen haben, finden Sie | hier |

Unsere herzliche Bitte: unterstützen Sie unsere Hilfsaktion mit Ihrer Spende.

Spenden (bitte keine Sachspenden!) nehmen wir entgegen

  • über unsere Webseite | hier |. Bitte markieren Sie die dritte Spendenmöglichkeit „Ich möchte die Arbeit der Projekthilfe Gambia e.V. durch eine Spende unterstützen“. Im weiteren Verlauf können Sie als Verwendungszweck „Ukrainehilfe“ eintragen.
  • als Direkt-Überweisung auf unser Spendenkonto bei der Sparkasse Hattingen, Konto-Nr. 50963, BLZ 43051040, IBAN DE20 4305 1040 0000 0509 63        oder
  • Scannen Sie einfach den untenstehenden QR-Code mit der Banking-App auf Ihrem Smartphone. Kontonummer und Verwendungszweck sind bereit eingetragen. Falls Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, geben Sie bitte Ihre Anschrift an.

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Wenn Sie Flüchtende aus der Ukraine privat aufnehmen können, registrieren Sie sich bitte hier: https://www.unterkunft-ukraine.de/

Wir danken Ihnen und Euch ganz herzlich für die Unterstützung.

 

Ihre/Eure Projekthilfe Gambia e.V.  

Der Vorstand

Matthias Ketteler, Frank Heuer, Ulfert Engelkes, Jürgen Heuer, Rieke Wiese

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Project Aid The Gambia, Partnerverein der Projekthilfe Gambia e.V. in Gambia, hat seinen Vorstand von fünf auf neun Mitglieder erweitert. Die Projekthilfe Gambia kann als deutscher Verein nicht direkt in Gambia tätig sein. Project Aid The Gambia ist in Gambia offiziell registriert als “Internationale NGO A57″.

Um ihr Profil zu erweitern und ihren Bekanntheitsgrad in der gambischen Öffentlichkeit zu erhöhen, hat die Organisation ihren Vorstand um bekannte Persönlichkeiten mit guten Kontakten zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erweitert.

Die neu ernannten Vorstandsmitglieder sind Pa Doudou Mbye, Minyan Jobe, Lang K. Konteh und Malik Jones.

Charles Mbye, Vorsitzender: “Obwohl Project Aid The Gambia zwei hervorragende Gesundheitsstationen und Kindergärten in Jahaly und Buniadu betreibt und das öffentliche Gesundheitssystem des Landes seit vielen Jahren unter anderem durch die Lieferung gebrauchter medizinischer Geräte aus Deutschland unterstützt, ist das öffentliche Image der Organisation noch nicht auf dem Niveau, das sie verdient. Das wollen wir ändern.”

Wir stellen die neuen Vorstandsmitglieder im Einzelnen vor:

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von links nach rechts: Matthias Ketteler, Pa Doudou Mbye, Charles Mbye, Michael Blell, Ali Tambadou, Minyan Jobe, Lang K. Konteh.

Nicht abgebildet: Malik Jones, Ulfert Engelkes.

Pa Doudou Mbye – Pa Doudou Mbye ist ein pensionierter internationaler Beamter mit über 25 Jahren Berufserfahrung bei den Vereinten Nationen und war auf mehreren Kontinenten tätig. Vor seiner Tätigkeit bei den Vereinten Nationen arbeitete Pa Doudou Mbye im öffentlichen Dienst der Regierung von Gambia. Neben seiner Tätigkeit im Ministerium für Wirtschaftsplanung und industrielle Entwicklung (MEPID) und im ehemaligen Ministerium für Kommunalverwaltung und Ländereien leitete er mehrere Projekte der Weltbank, der Vereinten Nationen und der EU, insbesondere das erste von der Weltbank finanzierte Stadtentwicklungsprojekt Gambias – das Urban Management & Development Project. “Die Arbeit bei Project Aid gibt mir die Möglichkeit, dem Gesundheitssektor Gambias zu dienen”, sagt er.

Minyan Jobe – Minyan Jobe ist Honorarkonsul von Vietnam in Gambia, Geschäftsführer von ABC Logistics, Past Assistant Governor und derzeitiger Vorsitzender des Rotary District Public Image Committee, Distrikt 9101, Vorstandsmitglied des Media Council of The Gambia und Vorstandsmitglied der gambischen Handeskammer (Chamber of Commerce). “Ich habe eine Leidenschaft dafür, Bedürftigen zu helfen und so die Bemühungen der Regierung im Gesundheitssektor und vor allem in der Kommunalentwicklung zu unterstützen”, sagt er. “Ich glaube, dass dies zu einem gesunden und produktiven Gambia beitragen wird.“

Lang K. Konteh – Lang K. Konteh ist geschäftsführender Direktor der Maadikon Trading Ltd, einer Erdölimport- und Re-Exportfirma. “Ich bin im Herzen ein Philanthrop”, sagt er. “Aus diesem Grund ist es für mich eine Ehre und Freude, zum Vorstandsmitglied von Project Aid The Gambia ernannt zu werden.”

Malik Jones – Malik Jones ist der neue Sekretär des Vorstands und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Malik Jones ist in der Medienberatung und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Er arbeitet als politischer Kommentator und TV-Moderator von Wahlabenden in Gambia und als Zeremonienmeister bei besonderen Veranstaltungen. Der erfahrene Journalist begann seine Rundfunkkarriere 1980 bei Radio Gambia und arbeitete sich vom Ansager zum Produzenten, Senior Producer und Hauptproduzenten hoch. Im Laufe seiner Karriere bekleidete er mehrere wichtige Positionen in der gambischen Medienlandschaft, unter anderem als Generaldirektor von GRTS, dem gambischen Staatsfernsehen.  Im Februar 2017 wurde er zum stellvertretenden Staatssekretär des Ministeriums für Information, Kommunikation und Infrastruktur ernannt, ein Posten, den er zuvor bereits innegehabt hatte.

Die anderen langjährigen Mitglieder des Vorstands in Gambia sind:

Matthias Ketteler, Deutschland, Mitbegründer von Project Aid The Gambia und Sonderbotschafter (Good Will Ambassador At Large)

Abdoulie Charles Mbye, Vorsitzender des Vorstandes, Eigentümer und Geschäftsführer von General Engineering Ltd, einem renommierten Ingenieurbüro in Gambia

Ali Tambadou, Immobilienmakler, der 2004 auch Projektkoordinator für den Bau des Kindergartens in Jahaly war. Ali Tambadou hat eine sehr persönliche Beziehung zu den Gründern von Project Aid The Gambia, die bis zu den Anfängen vor mehr als 35 Jahren zurückreicht. Er setzt die gute Arbeit seines Vaters, des verstorbenen Alhaji MS Tambadou, fort, der als Mitbegründer den Bau der Gesundheitsstation in Jahaly, seinem Heimatdorf, initiierte.

Michael Blell, Manager im Sunset Beach Hotel, Kotu

Ulfert Engelkes, Deutschland, Filmemacher

Auf seiner konstituierenden Sitzung vor wenigen Tagen in Manjai Kunda hat der neu konstituierte Vorstand von Project Aid The Gambia beschlossen, dass er sich neben den bestehenden Projekten künftig auch für die individuelle medizinische Hilfe für bedürftige Menschen in Gambia engagieren wird. Unter anderem sollen Spendenaktionen in den sozialen Medien gestartet werden.

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Rieke Wiese ist neues Mitglied im Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V. Die Mitgliederversammlung hat sie am 12.11.2021 als Nachfolgerin von Dieter Lieken gewählt. Im Vorstand vertritt Rieke Wiese die Regionalgruppe Nord der Projekthilfe.

“Ich möchte vor allem junge Leute begeistern, sich für die Projekthilfe zu engagieren“, sagt Rieke Wiese. Rieke ist 24 Jahre alt und arbeitet als Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Kinder-Intensivstation am Klinikum Oldenburg.

Rieke Wiese will jetzt frischen Wind in die Vorstandsarbeit einbringen – „und weiblichen Sachverstand“, sagt sie. Als Gast hat sie bereits seit einem Jahr regelmäßig an den Vorstandssitzungen teilgenommen.

Rieke war 2017 zum ersten Mal in Gambia. „Land und Leute und das, was ich in Gambia erlebt habe, haben mich schon in der ersten Woche gepackt“, sagt sie heute. 2018 hat Rieke drei Monate in der Buschklinik mitgearbeitet: „Ich bin begeistert davon, was ich in Jahaly gesehen habe und was ich selbst dort machen konnte.“ Sie hat erfahren, wie die Gesundheitsversorgung in einem anderen Land funktioniert und wie man in einer anderen Kultur mit ganz anderen Krankheiten und mit Medikamenten umgeht. „Ich war neugierig“, sagt sie. „Das bin ich immer schon.“

„Ich weiß, wie es in der Buschklinik läuft und fühle mich mit Jahaly sehr verbunden. Jetzt möchte ich mich aktiv in die Vorstandsarbeit einbringen, viel dabei lernen und Beruf und ehrenamtliches Engagement verbinden.“

Faszinierend findet Rieke, dass Gambia ein Land ist mit „vier verschiedenen Welten“, wie sie sagt. „Die Welt der Hauptstadt Banjul, die Welt der Touristengebiete an der Küste, die kleine Welt auf dem Gelände des Projektbüros und dann die Welt in der Buschklinik bzw. im Dorf Jahaly.“

 

„Ich mache Platz im Vorstand für jüngere Leute”, sagt Dieter Lieken. “Die Arbeit für die Projekthilfe hat mein Leben bereichert. Ich habe viele Freunde in Gambia gefunden und werde der Projekthilfe auf jeden Fall weiterhin sehr verbunden bleiben.”

Dieter Lieken ist Krankenpfleger und hat 1996 die Regionalgruppe Nord in der Wesermarsch/Niedersachsen gegründet. Dem Vorstand der Projekthilfe gehörte er seit 2006 an.

1994 lernte Dieter Lieken die Projekthilfe kennen. Im August 1994 begleitete er Matthias Ketteler nach Gambia in die Buschklinik. Schon auf dem Rückflug beschloss er, in der Projekthilfe mitzuarbeiten.

“Die übersichtliche Organisation, das engagierte Arbeiten des Vorstandes, aber als Wichtigstes die Herzlichkeit der Bewohner von Jahaly haben mich immer wieder motiviert, für die Projekthilfe zu arbeiten. Dies gilt im Übrigen auch für meine Frau und für meine ganze Familie.”

Dieter Lieken begleitete intensiv den Aufbau der Gartenbau-Projekte in Gambia. Insgesamt hat er vier Hilfskonvois nach Gambia begleitet.

Herzlich Willkommen, Rieke. Und vielen Dank für deine Arbeit, Dieter.

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20210729_Impfzentrum-Buschklinik-Corona-Impfung-Aufklaerung

Die Buschklinik wird Basisstation für ein mobiles Impf-Team des gambischen Gesundheitsministeriums für Jahaly und Umgebung. Die Projekthilfe hat dem Ministerium Arbeitsräume und kostenlose Übernachtungen in der Buschklinik angeboten. Ein zweites mobiles Impf-Team arbeitet vom benachbarten Brikama-Ba aus. Die Impf-Teams fahren die einzelnen Ortschaften rund um Jahaly an und machen der Bevölkerung ein Impfangebot (Johnson & Johnson). Die internationale COVAX-Initiative hat 105.000 weitere Impfdosen an Gambia ausgeliefert. Das Gesundheitsministerium hat einen Impfplan für sämtliche Orte in ganz Gambia ausgearbeitet.

Das mobile Impf-Team wird in den nächsten Tagen in der Buschklinik erwartet. Die Ankunft verzögert sich wegen logistischer Schwierigkeiten.

Zusätzlich hat die Buschklinik ein Aufklärungsprogramm bei Patient:innen und in den umliegenden Dörfern gestartet. Mitarbeiter:innen der Buschklinik informieren Dorfälteste, Bürgermeister und Imams über die Notwendigkeit einer Schutzimpfung gegen Corona. Diese verbreiten die Nachricht weiter. Sie nutzen dafür Dorfversammlungen, das Freitagsgebet und lokale Multiplikator:innen, die mit Trommeln über die Dörfer ziehen und die Informationen zur Impfung weitergeben. Auch die Patient:innen, die die Buschklinik aufsuchen, werden täglich über die Impfung aufgeklärt und ermutigt, sich impfen zu lassen. Die Botschaft lautet: “Corona ist real. Wir müssen die Pandemie wirklich ernst nehmen. Wir können sie alle gemeinsam bekämpfen. Niemand ist sicher, solange nicht alle sicher sind. Die Impfung ist sicher und wirkt.”

Erste Rückmeldungen aus den Dörfern sind ermutigend: die Dorfältesten haben ihre Unterstützung für die Impfkampagne zum Ausdruck gebracht. Sie sagen, sie seien sich jetzt der Ernsthaftigkeit des Corona-Virus bewusst und wüssten, wie wichtig es sei, sich und ihr Dörfer zu schützen. Die Menschen in den Dörfern seien bereit, sich impfen zu lassen.

Viele Bewohner:innen in den umliegenden Dörfern haben keinen Zugang zu Informationen. Die Meinung, dass das Corona-Virus gar nicht existiert, ist in den ländlichen Gebieten Gambias weit verbreitet.

 

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Der Verein “Räder für Afrika – Tiroler helfen vor Ort” in Österreich hat sich aufgelöst und sein restliches Vereinsvermögen in Höhe von 3.000 Euro an die Projekthilfe Gambia gespendet.

“Wir haben uns gedacht, bei Euch ist das Restvermögen gut angelegt. Alles Gute für Eure tollen Projekte”, schreibt dazu Andreas Langer von dem Verein aus Tirol.

“Räder für Afrika” hatte 2018 einen CITARO-Linienbus auf dem Landweg über Marokko, Mauretanien und Senegal nach Gambia überführt – als Unterstützung für eine gambische Großfamilie. Die Familie wollte ein Unternehmen gründen und mit dem Bus einen Linienverkehr zwischen der gambischen Hauptstadt Banjul und Farafeni auf der Nordbank anbieten. Dies war trotz vieler Versuche allerdings nicht umsetzbar. Daher wurde der Bus vor Ort verkauft, und der Erlös und weitere Spenden des Vereins helfen der gambischen Familie, ihre Grundversorgung zu decken. Der Verein hat außerdem medizinische Hilfsgüter an das Krankenhaus in Farafeni übergeben sowie Fahrräder, Schulbedarf und weitere Spenden für Kinder besorgt.

“Räder für Afrika” hatte 2018 Kontakt zur Projekthilfe aufgenommen, um Tipps für die Überführung des Busses zu bekommen.

Im Mai 2021 endete die Reise der “Räder für Afrika” – der Verein hat sich aufgelöst. “Auch wenn dieses Kapitel zu Ende geht, bleibt vieles bestehen: ein Abenteuer, eine großartige Erfahrung in der Community und unser Beitrag in Afrika und Gambia. Gemeinsam handeln wirkt!”, schreibt der Verein zum Abschied auf seiner Facebook-Seite.

 Die Projekthilfe Gambia “fährt” weiter und verspricht, das anvertraute Vereinsvermögen aus Österreich im Sinne von “Räder für Afrika” zu verwenden.

Staff-party-30th-anniversary-at-Jahaly-Health Centre

Am 4. Mai 1991, hat die Projekthilfe in Jahaly/Gambia die “Buschklinik” (Jahaly Health Centre) eröffnet und seither fast eine Million Patient:innen behandelt. Wir sind stolz, dass wir dank Ihrer Spenden und dem unermüdlichen Einsatz unserer Krankenschwestern und Krankenpfleger schon so lange eine basismedizinische Versorgung in Jahaly sicherstellen können – und dass die Buschklinik noch heute genauso aussieht wie an ihrem ersten Tag. Wir finden: eigentlich sieht sie sogar besser aus. Auf die nächsten 30 Jahre!

Wegen der Corona-Pandemie fielen die geplanten Feierlichkeiten kleiner aus als geplant. Am Tag des Jubiläums hat unser Team in Jahaly das gemacht, was es seit dem 4. Mai 1991 jeden Tag getan hat: sich um die Patient:innen kümmern.

Am Sonntag, 16. Mai 2021, reiste eine kleine Delegation aus dem Projektbüro an der Küste nach Jahaly, um sich beim Buschklinik-Team mit einer kleinen Feier für die Arbeit der letzten 30 Jahre zu danken. Mit dabei waren das Management-Team, Charles Mbye und Michael Blell vom Vorstand von Project Aid The Gambia und Projekthilfe-(Mit-)Gründer und Vorstandsmitglied Matthias Ketteler.

Auf dem Gelände der Buschklinik trafen sie sich mit dem Projektteam aus Buschklinik und Kindergarten – Krankenschwestern und Krankenpflegern, Laborassistenten, Lehrer:innen, Erzieher:innen, Köchinnen, Reinigungskräften, Gärtnern und Wachleuten, um auf die vergangenen 30 Jahre zurückzublicken. Auch die Ältesten aus Jahaly waren anwesend und die Bürgermeister und Imams von Jahaly und Madina. Die Frauen hatten ein Festmahl mit gegrillten Hühnchen in Baobab-Sauce vorbereitet. Und sogar eine Geburtstagstorte, die von Klinik-Chefin Fatou Suso und dem Bürgermeister feierlich angeschnitten wurde.

Ebrima Jobarteh, Projektkoordinator, sagte: “30 Jahre effektive Dienstleistung sind das Resultat harter Arbeit und Engagement aller Mitarbeitenden. Ich danke dem Vorstand für seine kontinuierliche Unterstützung.”

Charles Mbye, Vorstand Project Aid The Gambia, sagte: “Wir blicken mit Dankbarkeit zurück auf Eure harte und hervorragende Arbeit voller Hingabe. Und wir wissen, dass Ihr genau so weitermachen werdet.”
Matthias Ketteler, Vorstand Projekthilfe Gambia, sagte: „Mein Dank geht an das gesamte Team und an meinem Mentor, Herrn Tambadou, der mich vor 33 Jahren überzeugte, hier in Jahaly, seinem Heimatdorf, eine Klinik zu bauen. Ich bin glücklich, weil die Buschklinik inzwischen zu einem Vorbild für ganz Gambia geworden ist. Und das liegt nicht an den soliden Gebäuden, dem Geld oder der Instandhaltung, sondern das liegt an den Menschen. Dass  wir das Vertrauen der Menschen in Jahaly und Madina haben, ist von allergrößter Bedeutung.“
Es war ein fröhlicher Nachmittag – trotz mehr als 40 Grad im Schatten.

 

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Seit dem 15.04.2021 erhebt die Buschklinik von ihren Patient:innen erstmals eine – pauschale – Gebühr für Medikamente in Höhe von (umgerechnet) ca. 1,65 Euro. Bis dahin waren – seit der Eröffnung der Klinik im Jahr 1991 – Medikamente immer kostenlos ausgegeben worden. Anhaltend hohe Patient:innenzahlen in den letzten Jahren (mehr als 30.000 Patient:innen pro Jahr) sind einer der Gründe für diese Änderung.

Auch aus einem weiteren Grund hält die Projekthilfe die Einführung einer Medikamentengebühr für sinnvoll: “Entwicklungszusammenarbeit heißt, die wirtschaftliche Basis von Projekten auf eigene Füße zu stellen”, sagt Matthias Ketteler, Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V. “Die Beteiligung der Patientinnen und Patienten an laufenden Kosten ist ein notwendiger Schritt und verringert die Abhängigkeiten von ausländischen Hilfsgeldern.”

In persönlichen Gesprächen und über eine lokale Radiostation waren die Patient:innen der Buschklinik in den letzten Wochen über die Einführung der pauschalen Medikamentengebühr informiert worden. Die Gebühr wurde von den Patient:innen positiv aufgenommen. In den umliegenden staatlichen Gesundheitseinrichtungen sind kaum oder gar keine Medikamente vorhanden, so dass Patien:innen sich ihre Medikamente in – meist – privaten Apotheken zu erhöhten Preisen selber kaufen müssen.

“Wir garantieren, dass in der Buschklinik auch zukünftig immer ausreichend Medikamente zur Verfügung stehen”, sagt Matthias Ketteler. Gerade erst hat die Projekthilfe für ca. 18.000 Euro Medikamente eingekauft, um die Medikamentenvorräte in der Buschklinik wieder aufzufüllen.

Im Zuge der Einführung der Medikamentengebühr wurden auch die Registrierungs-/Behandlungsgebühr für Kinder zwischen fünf und 15 Jahren leicht angehoben. Die Gebühr beträgt jetzt (umgerechnet) 0,50 Euro statt wie bisher 0,40 Euro. Kinder unter fünf Jahren zahlen – wie bisher – 0,25 Euro, Erwachsene – wie bisher – 0,50 Euro