Markiert: Modellklinik

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20170730_MK-Mass-Haddy-mit-Kinderakten-01Die Zusammenarbeit zwischen Projekthilfe Gambia e.V. und dem Friedensdorf International in Oberhausen wird fortgesetzt. Das haben die beiden Organisationen nach einem Gespräch bekräftigt. Im Oktober wird der nächste Gambia-Einsatz des Friedensdorf in Gambia stattfinden. Kranke und verletzte Kinder, denen in Gambia medizinisch nicht geholfen werden kann, werden dem Einsatz-Team vom Friedensdorf vorgestellt. Das Einsatz-Team entscheidet vor Ort, welche Kinder in Deutschland behandelt werden können. Zur Zeit sichtet das Management-Team in unserem Projektbüro in Manjai Kunda die medizinischen Berichte und Dokumente der Kinder, die auf der Warteliste für eine Behandlung durch das Friedensdorf stehen. Um die medizinischen Vorbereitungen für Behandlungen in Deutschland zu verbessern und professionelle Vor-Untersuchungen sicherzustellen, plant die Projekthilfe, das Management-Team um eine ausgebildete Krankenschwester zu erweitern und mit dem MRC (Medical Research Council) in Gambia zusammenzuarbeiten. Die Krankenschwester wird sich nach der Rückkehr der Kinder nach Gambia dann auch um die medizinische Nachsorge kümmern.

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Mass-Suso-u-Matthias-Ketteler-4-Ausschnitt

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der Projekthilfe Gambia e.V.!

Zum 1. Juni 2017 hat unser neuer Projektmanager in Gambia, Mass Suso, seine Arbeit aufgenommen.

Mass Suso hat ein Diplom in Management und einen zusätzlichen Abschluss “Öffentliche Verwaltung”. Er hat Seminare zu den Themen Leadership (Führung) und Personal-Management  absolviert. Bis November 2015 war er Personalleiter in der Geschäftsführung der Firma Radville Farms Ltd. in Gambia.

Der Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V.  freut sich sehr auf die Zusammenarbeit. In den ersten Monaten wird Mass Suso unterstützt von Biba Mousa, die 2011/2012 Projektmanagerin war.

Die Hintergründe zum Wechsel des Managements lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Nach einer überraschenden Kündigung des vierköpfigen Management-Teams sowie im Anschluss die Kündigung aller Projekt-Mitarbeiter von Buschklinik und Kindergarten in Jahaly standen Mitte Mai 2017 alle Projekte in Gambia nach 25 Jahren plötzlich kurz vor dem Aus.

Die Buschklinik war 17 Tage geschlossen. Die Klinik-Mitarbeiter haben erst am 06. Juni 2017 ihre Arbeit – vorläufig – wieder aufgenommen.

Für Entscheidungen des Vorstands notwendige Informationen aus den Projekten übermittelte das ehemalige Management-Team unvollständig, verspätet oder gar nicht. Informationen des Vorstands an die Mitarbeiter in Jahaly wurden nicht übermittelt.

Das ehemalige Management ersetzte ein Schreiben der Klinik-Mitarbeiter, in dem Gehaltserhöhungen gefordert wurden, durch eine eigene, völlig anders lautende Version, betitelte es als „Kündigung“ („Letter of Resignation“) und verschickte es an den Vorstand in Deutschland.

Der Vorstand wird nach weiteren Recherchen und Ermittlungen entscheiden, ob gegen das ehemalige Management in Gambia Strafanzeige wegen Urkundenfälschung u.a. gestellt wird.

Der Kindergarten bleibt zunächst geschlossen und wird nach den Sommerferien im September wieder öffnen. Die Projekthilfe ist zur Zeit in Verhandlung mit der gambischen Regierung, die ab dem neuen Schuljahr das Personal für den Kindergarten stellen soll. Die Bereitschaft dazu hat das gambische Bildungsministerium bereits mitgeteilt. Die Projekthilfe bleibt zuständig für die Gebäude, für Renovierungen und Unterrichtsmaterialien.

Diese Zusammenarbeit mit der gambischen Regierung ist zunächst als Pilotprojekt für einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt. Sofern die bisherige Qualität von Unterricht und Betreuung der Kinder erhalten bleibt, hält der Vorstand der Projekthilfe eine solche Kooperation für zukunftsweisend in der Entwicklungszusammenarbeit: Gemeinnützige Organisationen wie die Projekthilfe sind verantwortlich für Gebäude und Instandhaltung und behalten Einfluss auf Organisation und Struktur der Einrichtung. Die Regierung stellt das Personal.

Sollte diese Kooperation sich nicht zur Zufriedenheit der Projekthilfe entwickeln, würden die Mitarbeiter nach Ablauf der Pilotphase als Angestellte zur Projekthilfe zurückkehren.

Durch die Einsparung der Personalkosten für die Lehrer des Kindergartens stehen der Projekthilfe Finanzmittel zur Verfügung, die der Vorstand langfristig für die Unterstützung weiterer staatlicher Gesundheitsstationen und Schulen einsetzen möchte.

Als erstes Projekt übernimmt die Projekthilfe in der staatlichen Gesundheitsstation Njaba Kunda Health Centre die Verantwortung für Gebäude und Anlagen (Wasser/Solar) sowie für die Versorgung mit Medikamenten.

Der Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V. hat in diesem Zusammenhang eine strategische Neuausrichtung der Projektarbeit in Gambia beschlossen:

  1. Die Buschklinik bleibt als Modellklinik komplett in der Hand der Projekthilfe
  2. Die Moringa-Plantage wird weiterhin durch die Projekthilfe betrieben
  3. Der Kindergarten wird in einer zweijährigen Pilotphase in Kooperation mit der gambischen Regierung betrieben
  4. Das Njaba Kunda Health Centre als gemeinsames Pilotprojekt von Projekthilfe und Regierung führt im Erfolgsfall zu einer Neu-Organisation der ländlichen Gesundheitsversorgung in Gambia

Eine ausführliche Stellungnahme stellt die Projekthilfe auf Anforderung gerne zur Verfügung. Diese Stellungnahme wird auf der nächsten ordentlichen Jahresmitgliederversammlung der Projekthilfe Gambia e.V. ausliegen.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Vorstand

Projekthilfe Gambia e.V.

Matthias Ketteler, Frank Heuer, Dieter Lieken, Ulfert Engelkes, Thomas Wiegeman

Hattingen, am 12. Juni 2017

Mass-Suso-u-Matthias-Ketteler-4-Ausschnitt

Mass-Suso-u-Matthias-Ketteler-4-AusschnittMatthias Ketteler, (Mit-) Gründer und Vorsitzender der Projekthilfe Gambia e.V., begrüßt Mass Suso als neuen Projektmanager der Projekthilfe in Gambia.

Mass Suso hat ein Diplom in Management und einen zusätzlichen Abschluss “Öffentliche Verwaltung”. Er hat Seminare zu den Themen Leadership (Führung) und Personal-Management  absolviert. Bis November 2015 war er Personalleiter in der Geschäftsführung der Firma Radville Farms Ltd. in Gambia.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

Dieser Wechsel zum 01. Juni war notwendig geworden, nachdem unser bisheriges Management-Team Mitte Mai aus heiterem Himmel gemeinsam und fristlos gekündigt hatte.

Eine ausführliche Stellungnahme dazu folgt in Kürze.

RDI_Health-Centre-Buniadu-01

20170103_Christian-Göken-Ramatoulie Saidykhan-Famara-Fatty-Manjai-Office-kleinDie beiden gemeinnützigen Vereine Projekthilfe Gambia e.V. (Hattingen) und Riverboat Doctors International e.V.  (Ganderkesee) vereinbaren eine enge Zusammenarbeit in Gambia. Zum 01.02.2017 übernimmt der Partnerverein der Projekthilfe in Gambia, Project Aid The Gambia, Management und Betrieb des Gesundheitszentrums Buniadu der Riverboat Doctors für zunächst sechs Monate. Durch die Kooperation mit der Projekthilfe kann das Health Centre, das seit November 2016 geschlossen ist und zuvor monatlich etwa eintausend Patienten versorgte, wieder geöffnet werden.

 Große Erleichterung beim Vorstand der Riverboat Doctors International e.V.: das Health Centre Buniadu, ein Gesundheitszentrum am Nordufer des Gambia-Flusses, kann Anfang Februar 2017 den Betrieb wieder aufnehmen. Project Aid The Gambia, das seit 1991 im Dorf Jahaly am Südufer des Flusses für die Projekthilfe Gambia die Buschklinik Hattingen betreibt,  übernimmt Management, Verwaltung und Betrieb der Gesundheitsstation Buniadu für zunächst sechs Monate.

Die Gesundheitsstation Buniadu, die ausschließlich mit Spendenmitteln der Riverboat Doctors finanziert wird, hatte ihre Arbeit Anfang November 2016 eingestellt. Eine deutsche Krankenschwester, die das Projekt seit vielen Jahren mit großem persönlichen Engagement geleitet hatte, hatte ihre Arbeit vor Ort aus gesundheitlichen Gründen beenden müssen.

„Wir hatten die Befürchtung, alles zu verlieren“, sagt Christian Göken, erster Vorsitzender der Riverboat Doctors, „der Verein seine Gesundheitsstation, unsere gambisches Personal seine Arbeit und unsere Patienten ihre Gesundheitsversorgung.“

Die Projekthilfe und ihre gambische Partnerorganisation, Project Aid The Gambia, waren bereit zu helfen und übernehmen jetzt den Betrieb des Health Centre Buniadu.

„Auch die gambischen Behörden begrüßen diese Entscheidung“, sagt Matthias Ketteler, Mit-Gründer und Vorstandsmitglied der Projekthilfe. „Alle Beteiligten profitieren jetzt von der über 30-jährigen Erfahrung der Projekthilfe mit Gesundheitsprojekten in Gambia.“

Eine Krankenschwester/Hebamme für das Gesundheitszentrum ist bereits gefunden und nimmt ihre Arbeit in Buniadu Anfang Februar auf. Die Arbeitsverträge von sieben Hilfskrankenschwestern, zwei Reinigungskräften sowie zwei Wachleuten wurden verlängert.

Project Aid The Gambia übernimmt für das Health Centre Buniadu, das erst kürzlich komplett renoviert wurde, die Projektbetreuung. Gehaltsstruktur, Preisgestaltung (Patientengebühren und kostenlose Medikamentenausgabe) und Buchhaltung sowie die Kommunikation mit dem deutschen Träger werden an das System der Projekthilfe angepasst.

“Die Arbeit unseres dreiköpfigen Managementteams im Projektbüro ist inzwischen so gut eingespielt, dass wir die zusätzliche Aufgaben zur Zufriedenheit der Spender und Förderer in Deutschland übernehmen können“, sagt Famara Fatty, Projektmanager der Partnerorganisation der Projekthilfe in Gambia.

Alle Kosten, die für den Betrieb und das Management des Health Centre Buniadu entstehen, werden von Riverboat Doctors International e.V. getragen. Die Vorstände der beiden Vereine erhoffen sich zudem Kostenreduzierungen durch das gemeinsame Management der Projekte, zum Beispiel beim Einkauf von Medikamenten, durch Personalaustausch und gemeinsame Fortbildungen.

Foto: Christian Göken, 1. Vorsitzender Riverboat Doctots International e.V., Ramatoulie Saidykhan, Hebamme/Krankenschwester Health Centre Buniadu, und Famara Fatty, Projektmanager Project Aid The Gambia

über Riverboat Doctors International e.V.

Der als gemeinnützig anerkannte Verein Riverboat Doctors International e.V. wurde 2004 gegründet und hat seinen Sitz in Ganderkesee/Niedersachsen. Seit 2007 betreibt der Verein ein Gesundheitszentrum für ambulante Versorgung im Dorf Buniadu auf der Nordseite des Flusses Gambia, das „Buniadu Health Centre“. Das Team des Gesundheitszentrums besteht aus zwölf einheimischen Mitarbeitern inklusive einer ausgebildeten Krankenschwester/Hebamme. Regelmäßige personelle Unterstützung bekommt das Team vor Ort durch Freiwillige (Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, sowie Handwerker) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Täglich finden etwa 70 ambulante Behandlungen statt, ein Großteil davon Kinder. Infektionskrankheiten, Malaria, Wurmerkrankungen, Verbrennungen und Unfälle aller Art werden behandelt, zunehmend auch chronische Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck. Zusätzlich werden in Zusammenarbeit mit einheimischen Fachkräften Aufklärungskurse in den Bereichen Ernährung und Hygiene angeboten. Vorstand und Mitglieder des Vereins in Deutschland arbeiten ehrenamtlich. Das Health Centre Buniadu verfügt seit 2011 über eine Wasserversorgung und eine Solaranlage.

Weitere Informationen:

Homepags:   www.rdi-ev.de

Facebook:     www.facebook.com/riverboatdoctors

 

 

Team-Gambia-Spendentour-2017

Logo-Gambia-Spendentour-2017_mittelSchweren Herzens hat sich die Regionalgruppe Nord der Projekthilfe Gambia e. V. dazu entschlossen, die ab heute, Freitag, 20.01.2017, geplante Spendentour Gambia kurzfristig abzusagen. Ursprünglich wollten neun Mitglieder der Projekthilfe mit drei Fahrzeugen von Deutschland nach Gambia fahren, um die Fahrzeuge dort zu übergeben. Fast drei Jahre wurde diese Tour geplant. Nun aber hat der im Dezember 2016 abgewählte Präsident Gambias Yahya Jammeh erklärt, nicht auf sein Amt verzichten zu wollen und den Ausnahmezustand ausgerufen. Daraufhin sind gestern Eingreiftruppen der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas mit Zustimmung des UN-Sicherheitsrates in Gambia einmarschiert, um die Machtübergabe an den gewählten Präsidenten Adama Barrow zu erzwingen. Adama Barrow war kurz zuvor in der gambischen Botschaft in Dakar (Senegal) vereidigt worden. Vor dem Hintergrund der unklaren Situation und dem nicht geklärtem Verbleib des ehemaligen Präsidenten wäre es unverantwortlich, die Tour durchzuführen. Somit kann leider nur die Absage erfolgen. Die Fahrzeuge und alle Spenden werden aber in jedem Fall zu einem späteren Zeitpunkt übergeben.

Die Mitglieder der Projekthilfe und die Tourteilnehmer bedauern die Absage sehr und bitten um Verständnis, wenn zum jetzigen Zeitpunkt keine genaueren Angaben gemacht werden können. Leider sind die Verhältnisse sehr unklar und die Informationen äußerst widersprüchlich. Über den Verlauf und den Ausgang der Auseinandersetzungen in Gambia und die Entscheidungen zur Spendentour wird die Projekthilfe weiter informieren.

Einen Zeitungsartikel aus der Nordwestzeitung zu unserer Absage finden Sie | hier |

Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung.

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Wir freuen uns sehr über Ihre Spenden – nur so können wir den Betrieb von Buschklinik, Kindergarten und unsere anderen Projekte aufrechterhalten.

Sie können aber auch in Ihrem täglichen Leben dazu beitragen, uns ganz einfach zu unterstützen:

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20160901_g-data-zitat-matthias-ketteler

Gemeinsam mehr erreichen – unter diesem Motto unterstützt der Bochumer IT-Sicherheits-Hersteller G DATA Software AG jetzt die Projekthilfe Gambia e.V.  Von jedem online verkauften Produkt geht eine Spende in Höhe von einem Euro an Buschklinik und Kindergarten in Jahaly.

„Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit G DATA. Die Projekthilfe Gambia ist nah bei den Menschen und kümmert sich mit großem Engagement um ihre gambischen Mitarbeiter. Wir handeln fair, ehrlich und tolerant. Unsere Projekte sind innovativ und nachhaltig. Projekthilfe und G DATA passen gut zusammen”, sagt Matthias Ketteler, Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V.

“Soziales Engagement wird bei G DATA groß geschrieben”, sagt Kai Figge, Vorstand und Mitgründer von G DATA. “Das Konzept der Projekthilfe Gambia hat uns sofort überzeugt. In der Buschklinik in Jahaly wurden seit der Gründung über eine halbe Million Patienten versorgt. Im vergangenen Jahr sind die Patientenzahlen drastisch gestiegen und das Projekt benötigt weitere Unterstützung.”

Eine Malaria-Behandlung in der Buschklinik in Gambia kostet ein Euro. Jeder Euro, den G DATA  an die Projekthilfe spendet, rettet ein Menschenleben.  Da die Verwaltungs- und Werbekosten der Projekthilfe Gambia sehr gering sind, kommen von jedem gespendeten Euro etwa 99 Cent in den Projekten vor Ort an.

“Wir laden interessierte Mitarbeiter von G DATA ein, sich bei uns in Gambia selbst ein Bild zu machen von unseren innovativen und nachhaltigen Projekten.  Unsere Buschklinik in Jahaly ist die beste Einrichtung ihrer Art in Gambia. Wir freuen uns darüber, dass das soziale Engagement von G DATA und seinen Mitarbeitern jetzt den Menschen im kleinsten Land Afrikas zugutekommt“, sagt Matthias Ketteler von der Projekthilfe.

Die Menschen in Jahaly sagen “Dankeschön”.

 

Die Presseerklärung der Projekthilfe Gambia finden Sie | hier |

Die Presseerklärung von G DATA finden Sie | hier |

Mai2016_Jahaly-Dorf-2

Mai2016_Jahaly-Dorf-2Ende Januar 2017 wird die “Spendentour 2017″ der Projekthilfe Gambia e.V. nach einer 6.500 Kilometer langen Fahrt in Gambia ankommen.  Zu diesem Anlass bietet die Projekthilfe eine Reise in ihre Projekte an – verbunden mit dem Empfang der Teilnehmer der Spendentour in Jahaly, Besichtigungen und einigen Tagen  Urlaub an den schönen Stränden Gambias.

Die Reise vom 28.01. – 09.02.2017 ist eine kombinierte Individualreise, keine Pauschalreise. Die Teilnehmer buchen Flug/Hotel selbstständig. Die Projekthilfe Gambia e.V. ist behilflich bei der Buchung und stellt über das Reisebüro AfricanWorld Touristic ein Flug-/Hotel-Kontingent zur Verfügung.

In Gambia organisiert die Projekthilfe Gambia e.V. für die Teilnehmer einen Ausflug in den Projektstandort Jahaly – etwa 270 km von der Küste entfernt,  inklusive Besichtigungen in Jahaly und  je nach Interesse mit drei Übernachtungen im einfachen Buschhotel „Janjanbureh Camp“.

Vor und nach dem Ausflug nach Jahaly bietet die Projekthilfe optional  und je nach Interesse der Teilnehmer weitere Besichtigungen an:

–      Besichtigung Steinkreise Wassu (UNESCO-Weltkulturerbe) und “Njaba Kunda Health Centre”

–      Besichtigung ehemaliges Slave House, Georgetown/Janjanbureh

–      Bootstour Gambia River (Janjanbureh)

–      Besichtigung James Island/Kunta Kinteh Island (UNESCO Weltkulturerbe)

–      Tour durch Banjul inkl. Besuch Touristenmarkt

–      Besichtigung/Frühstück  Lamin Lodge mit Bootstour Mangroven

–      Teilnahme Produktion Moringa-Seife (Project Aid The Gambia)

Das Reise-Programm kann nach Interesse der Teilnehmer zusammengestellt werden. Auch eine Teilung der Reisegruppe (längerer/kürzerer Aufenthalt in Jahaly) ist möglich. Zur Detailplanung wird für die Teilnehmer ein Vorbereitungstreffen (September 2016) bei der Regionalgruppe Nord der Projekthilfe Gambia e.V. bei Brigitte und Dieter Lieken in 26935 Stadland-Rodenkirchen angeboten.

Die Basisdaten der Reise sind:

Samstag, 28.01.2017                    Flug Hannover-Brüssel-Banjul (Abflug ca. 06:00 ab Han, 11:05 ab Brüssel – Ankunft Banjul ca. 18:15)

Mittwoch, 08.02.2017                 Rückflug Banjul-Brüssel-Hannover (ca. 20:00 Uhr)

Donnerstag, 09.02.2017              Ankunft  Hannover (ca. 12:00 Uhr)

Linienflug mit SN Brussels ab/bis Brüssel. Übernachtung mit Frühstück im Hotel Senegambia Beach (***).

Fahrt nach Jahaly mit einem Kleinbus. Übernachtung im einfachen „Buschhotel“ Janjanbureh Camp (*).

Kosten:                ca. 1.500,00 €     pro Person

Leistungen:

Buchung  – individuell über AfricanWorld Touristic – Flug und Hotel ca. 1.200,00 €:

Flug SN Brussels ab/bis Brüssel

Ü/F im DZ Hotel Senegambia Beach  (***)

(EZ Zuschlag 80,00 € pro Nacht)

Buchung  – über Projekthilfe e.V. –  Tour innerhalb Gambia ca. 300,00 €:

Transfer Jahaly und zurück (inkl. einfache Vollverpflegung)

Besichtigungen Projekte Jahaly

3 Übernachtungen „Janjanbureh Camp“ (*)

Reiseleitung Projekthilfe e.V.

Die An-/Abreise nach Hannover kann gemeinsam erfolgen. Die Kosten sind zusätzlich zu tragen.

Optionale Möglichkeiten für Besichtigungen/Sightseeing (Kosten im Reisepreis enthalten)

–              Bootstour Gambia River (ab/bis Janjanbureh Camp)

–              Besichtigung Slave House Georgetown/Janjanbureh

–              Besichtigung Steinkreise Wassu und „Njaba Kunda Health Centre“

Optionale Möglichkeiten für Besichtigungen/Sightseeing (Kosten NICHT im Reisepreis enthalten)

–              Besichtigung James Island/Kunta Kinteh Island

–              Tour durch Banjul inkl. Besuch Touristenmarkt

–              Besichtigung/Frühstück Lamin Lodge mit Bootstour Mangroven

–              Teilnahme Produktion Moringa-Seife (Project Aid The Gambia)

Diese optionalen  Programmpunkte sind möglich und werden nach Interesse der Teilnehmer und Möglichkeiten vor Ort entschieden/gebucht. Änderungen an den Programmpunkten sind möglich.

Wichtiger Hinweis: Diese Reise ist eine Individual-Reise, keine Pauschalreise. Die Projekthilfe e.V. ist behilflich bei der Buchung von Flug/Hotel.  Flug-/Hotelbuchungen erfolgen individuell durch die Teilnehmer.  Die Projekthilfe e.V.  organisiert für alle Teilnehmer ausschließlich den Ausflug nach Jahaly  inkl. Übernachtung/en Janjanbureh Camp und ggf. optionale Programmpunkte.

Buchungsanfrage und weitere Informationen  über E-Mail  RegionalgruppeNord@buschklinik.de oder Tel.  0170-5638231 (Dieter Lieken)

Möglicher Reiseablauf bei 3 Übernachtungen in Janjanbureh – immer abhängig vom Ankunftstag der Spendentour 2017:

Samstag, 28.01.2017

Anreise Hannover-Brüssel-Banjul (Ankunft ca. 18:15 Uhr)

Sonntag, 29.01.2017

Freizeit/Strand/Sightseeing (optional)

Montag, 30.01.2017

Vormittag           Info-Veranstaltung Projekthilfe Gambia e.V. / Project Aid The Gambia, Main Office Manjai

Nachmittag        Besuch Batik-Fabrik

Dienstag, 31.01.2017

Vormittag          Abfahrt zum Empfang der Spendentour 2017 über die Fähre Banjul – Barra

                             Weiterfahrt zum Grenzübergang Gambia/Senegal

Nachmittag        Nach dem Empfang der Spendentour Besichtigung der Modellklinik „Njaba Kunda Health Centre“

Übernachtung   Buschhotel “Janjanbureh Camp“

Mittwoch, 01.02.2017

Vormittag           Empfang Teilnehmer Spendentour 2017 in Jahaly/Besichtigung Buschklinik und Kindergarten

Nachmittag        Besichtigung Slave House Georgetown

Übernachtung   Buschhotel “Janjanbureh Camp“

Donnerstag, 02.02.2017

Tagsüber            Bootstour Gambia River

Übernachtung   Buschhotel “Janjanbureh Camp“

Freitag, 03.02.2017   

Vormittag           Vormittag Besichtigung Steinkreise Wassu und Rast im

Nachmittag        „Wildschwein-Camp“, anschließend Rückfahrt zum Hotel Senegambia Beach

Samstag,Sonntag 04./05.02.2017

Vormittag           Sightseeing (optional)/Strand/Freizeit

Nachmittag        Strand/Freizeit

Montag, 06.02.2017

Vormittag           Sightseeing (optional), Stadtrundfahrt Banjul, Touristenmarkt

Nachmittag        Strand/Freizeit

Dienstag, 07.02.2017

Vormittag           Sightseeing (optional), Besichtigung Lamin Logde mit Bootstour Mangroven, Besuch Nationalpark

Nachmittag        Strand/Freizeit

Mittwoch, 08.02.2017

Vormittag           Sightseeing (optional)/Strand/Freizeit

Abend                 Rückflug Banjul-Brüssel (ca. 20:20 Uhr)

Donnerstag, 09.02.2017    

frühmorgens     Ankunft  Brüssel (ca. 05:10 Uhr) / Hannover (ca. 12:00 Uhr)

Diese Informationen als pdf-Datei zum Download gibt es | hier | .

Ob sich die Reise lohnt? Wir glauben, auf jeden Fall. Lesen Sie die Erlebnisse der Teilnehmer der Gambia-Reise im Mai 2015 | hier | .

© 2016 Projekthilfe Gambia e.V. – Änderungen vorbehalten

Collage

CollageDie Mitgliederversammlung 2016 der Projekthilfe Gambia e.V. hat am 15.06.2016 Matthias Ketteler, Frank Heuer, Dieter Lieken und Ulfert Engelkes für weitere zwei Jahre in den Vorstand berufen. Thomas Wiegemann wurde neu gewählt. Er hatte das Amt als Nachfolger von Hanna Lohmann bereits seit Dezember 2015 kommissarisch ausgeübt.

Matthias Ketteler ist Gründungsmitglied der Projekthilfe Gambia e.V. und seitdem (1985) Vorstandsmitglied mit einem Jahr Unterbrechung. Frank Heuer ist als Gründungsmitglied ebenfalls seit 30 Jahren im Vorstand. Dieter Lieken vertritt seit 2006 im Vorstand die Interessen der Regionalgruppe Nord. Ulfert Engelkes ist Vorstandsmitglied seit 2014.

Fotos: © 2016 Projekthilfe Gambia e.V.

 

Mai2016_Jahaly-Dorf-3-Gerdi-Binder
Mai2016_Jahaly-Dorf-3-Gerdi-Binder

Selfie in Jahaly

“Die Reise war die beste Erfahrung, die ich in meinem Leben bisher gemacht habe!”, das ist die Bilanz der Gambia-Reise von Marie Kleebolte. Die 18-jährige Abiturientin hat mit unserer Reisegruppe im Mai die Buschklinik in Jahaly besucht. “Es war sehr berührend, mal die andere Seite der Welt zu sehen, und erstaunlich, was sechs Stunden Flug alles ausmachen können! Das Schönste war der Empfang in Jahaly. Die Menschen dort haben uns so viel gegeben, obwohl sie selber nicht viel besitzen!”

Die Reise mit 17 Freunden und Förderern der Projekthilfe fand vom 21.-29.05.2016 statt. Die Gruppe besuchte das staatliche Health Centre in Kudang und  sah mit eigenen Augen den desolaten Zustand der Gesundheitsstation in der Nähe von Jahaly: keine Medikamente, keine Patienten, eine jämmerliche Ausstattung, fehlende Hygiene. Im Gegensatz dazu war der Besuch in der Buschklinik ermutigend: saubere Räume, frisch renovierte Gebäude, ausreichend Personal und Medikamente – und viele Patienten. Bis zu 300 Patienten pro Tag kommen zum Jahaly Health Centre, um sich behandeln zu lassen. Der Empfang der Gruppe schon auf der Landstraße vor der Buschklinik hat alle Teilnehmer beeindruckt:

 

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Im Dorf Jahaly

“Ich war  vor vier Jahren schon mal in Gambia, aber dieses Jahr hat nochmal einiges übertroffen. Dass man in Jahaly von den Menschen so empfangen wurde, war einfach nur sensationell. Ein Gefühl, dass man einfach nicht beschreiben kann. Die Buschklinik ist in einem Top-Zustand, und man weiß, dass alle Spenden ankommen!” (Kevin Arndt)

Highlight der Reise war die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Buschklinik in Jahaly. Auch für die Besucher, die nicht zum ersten Mal in Jahaly waren:

“Ich fand dieses Mal war das Gefühl am intensivsten, sehr willkommen zu sein und zusammen etwas bewirken zu können. Unglaublich, was die Menschen von Jahaly und Madina uns gegeben haben!” (Gerdi Binder, Rettungsschwimmerin)

 

Unvergesslich bleiben wird für die Teilnehmer der Besuch in den compounds in Jahaly und die Gespräche mit den Menschen dort, die Übernachtung im Buschhotel Janjanbureh Camp am Gambia-Fluss, die gute Stimmung in der Reisegruppe – und natürlich die Tage am Strand.

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Feier 25 Jahre Buschklinik im Partyzelt

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Besichtigung der Buschklinik

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Der Krankensaal der Buschklinik

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Gemeinsames Mittagessen in der Buschklinik

 

 

 

 

 

 

 

“Das Beste an dieser Reise war sicher die Zusammensetzung der Reisegruppe. Außerdem der Besuch in der Buschklinik mit Übernachtung  im Buschhotel!! Zum Schluss auch noch die Beach-Party!” (Stefan Schmidt, Geschäftsführer Erzet GmbH)

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Neugeborenes im Njaba Kunda Health Centre

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Kudang Health Centre

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Toller Empfang in Jahaly

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Im Dorf Jahaly

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Rückreise an die Küste machte die Reisegruppe Halt in Njaba Kunda. In dem Dorf auf der Nordseite des Gambia Flusses hat die Projekthilfe 2011/2012 die staatliche Gesundheitsstation Njaba Kunda Health Centre abgerissen und als Modellklinik neu errichtet.

“Die Eindrücke in der Buschklinik haben die Reise zu einem Erlebnis gemacht, das für mich nicht mehr zu toppen ist!” (Paul Breuer, Student)

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Produktion von Moringa-Seife

Auf dem Gelände des Projektbüros in Manja Kunda nahe der gambischen Hauptstadt Banjul half die Gruppe bei der Produktion von Seife aus Moringa-Öl. Die Produkte der projekteigenen Moringa-Plantage in Jahaly sollen ab Herbst über www.buschklinik.de verkauft werden. Die Erlöse fließen zu 100 Prozent zurück in die Projekte. Die Plantage und die Produktion von Moringa-Produkten schaffen Arbeitsplätze in Jahaly und sollen zum langfristigen und nachhaltigen Erhalt der Projekte in Jahaly beitragen.

“Danke an alle für diese tolle Woche! Es gab kein einzelnes Highlight – die ganze Woche war ein Highlight! Pooltage, Abendessen, Besuch in Jahaly, Empfang in Jahaly, Übernachtung im Camp, Markt-Besuch, Seifenproduktion, Gin-Abend, Traumstrand mit Ringkampf … und das immer mit allen gemeinsam!!!” (Ludwig Kleebolte, Galerist)

 

 

Weitere Eindrücke von Reiseteilnehmern:

“Es gab so viele unterschiedliche “beste” Erlebnisse in Gambia. Am meisten hat mich der Empfang in Jahaly mit den vielen hundert glücklichen Gesichtern beeindruckt. Außerdem war der letzte Tag an dem Traumstrand noch ein Highlight. Insgesamt wird diese Reise, auch dank unserer sensationellen Gruppe, für mich unvergessen bleiben. Danke!”
(Bastian Schmidt, Physiotherapeut)

“Jedes einzelne Erlebnis an sich war so besonders! Die Zeit wird unvergesslich für mich bleiben.” (Hannah Kleebolte, Studentin)

“Eine rundherum gelungene Reise! Tolle Menschen – sowohl unsere Reisegruppe als auch die, die wir dort kennen lernen durften. Ich bin gern beim 30-Jährigen wieder dabei!” (Petra Kleebolte, Sonderpädagogin)

Ende Januar 2017 wird die Projekthilfe die nächste Reise zu unseren Projekten in Gambia organisieren. Höhepunkt wird der Empfang der Teilnehmer der Tour 2017 sein, wenn sie mit zwei Kleinbussen aus Norddeutschland nach einer 6.500 km langen Reise in Jahaly ankommen, um Spendengelder aus Deutschland persönlich in der Buschklinik zu übergeben.

Einen Zeitungsartikel über die Erlebnisse von Reiseteilnehmerin Gerdi Binder finden Sie | hier |.

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Alle Informationen zur Tour 2017 finden Sie | hier |.