Markiert: HIlfskonvoi 2001

Tour-2011-Tagebuch-Tag-01-04

Tag 1, Freitag, 18.03.2011  Etappe von Bochum nach Paris

Abfahrt des Konvois mit 5 Fahrzeugen in Bochum-Linden am Freitag gegen 16.30 Uhr. Wir fahren auf der Autobahn Richtung Belgien über Köln und Aachen.

Es nieselt, im Feierabendverkehr heißt es aufmerksam sein, den Konvoi zusammenhalten und nicht gleich in der ersten Aufregung einen Unfall verursachen.

Alle sind guter Stimmung, endlich geht es los, nach monatelanger Vorbereitung der Gambia-Tour 2011 des Vereins „Projekthilfe Dritte Welt e.V.“. Wir fahren nicht sehr schnell, zwischen 60 und 100 km/h, kommen aber stetig voran. In Südeuropa soll es schön und warm sein, das motiviert uns.

Beim ersten Fahrerwechsel nach 2,5 Stunden muss gleich ein Scheibenwischer am Wagen 5 gewechselt werden. Das übernimmt Günther.

Ein erster Öl-Check an allen Autos verläuft mit positivem Ergebnis. Keine unverhältnismäßigen Verluste.

Wir stellen fest, unsere Autos brauchen alle etwa 11,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Noch hat keiner ausgerechnet, wie viel Diesel wir für die 7.000 Kilometer insgesamt benötigen werden. Kann ja mal einer machen, wenn er nachts nicht schlafen kann… 😉

Um uns im Dunkeln auf der Autobahn nicht zu verlieren, haben wir in allen  Autos vorne und hinten je eine rot- blinkende Fahrradlampe in den Scheiben, so findet jeder seinen Vordermann wieder, auch wenn sich zwischenzeitlich ein fremdes Auto dazwischen setzt.

Zusätzlich ist jedes Auto mit einem Funkgerät ausgestattet, sodass wir uns verständigen können. in der Regel wird die nötige Funkdisziplin eingehalten, doch hin und wieder sorgt jemand für gute Unterhaltung. Wie z.B. Tour-Chef Matthias Ketteler, wenn er seinen trockenen Humor spielen lässt. Hier ein Beispiel: „Wagen 3 und 4 haben den Konvoi verlassen und sind vorgefahren, dann biegen wir mal beim nächsten Abzweig schnell ab.“

Ansonsten fahren in festgelegter Reihenfolge, Wagen 1 mit Matthias Ketteler, Thomas Wiegemann und Süleyman Saricicek. Im zweiten Wagen sitzt die Mediencrew Ulfert Engelkes, Patrick Knappich und Dirk Doelle. Wagen 3 ist das Küchenfahrzeug mit Rolf Kuhlemann, Jens Feddersen und Frank Roßbach. Im 4. Auto fahren Klaus Steinbrink, André Baumeister und Niko Kremer. Das Schlusslicht bildet der fünfte Wagen mit Matthias Casper, Hans- Peter Stellmes und Günther Steinbrink.

Matthias Ketteler im ersten Auto führt die Truppe an und treibt den Konvoi voran. Hinten machen Matthias Casper, Günther Steinbrink und Hans- Peter Stellmes Druck.

Bis Sonntag früh  wollen wir an der Fähre in Algeciras ankommen und um 6 Uhr ablegen.

Wir fahren weiterhin in die Nacht hinein und freuen uns auf den Süden.

Tour-2011-Tagebuch-Tag-01-01

3 Stunden vor der Abfahrt: Patrick testet die Überspielung von Videos – Only 3 hours to go – Patrick is testing the transmisssion of a video…
(Foto: © Ulfert Engelkes)

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2,5 Stunden vor der Abfahrt: Tour-Chef Matthias Ketteler bei der Pressearbeit. Only 2,5 hours to go: Tour chief Matthias Ketteler is talking with the newspapers.
(Foto: © Ulfert Engelkes)

Tour-2011-Tagebuch-Tag-01-03

15 min vor dem Start: Frank will Gutscheine unseres Hotels im Senegal ausdrucken für 15xFreibier. Klappt leider nicht… 😉 – Frank trying to print out vouchers offered by our hotel in Senegal for 15 free beers. But it doesn’t work…
(Foto: © Ulfert Engelkes)

Tour-2011-Tagebuch-Tag-01-04

Sekunden vor dem Start – seconds before the start
(Foto: © Projekthilfe Gambia e.V.)

Tour-2011-Tagebuch-Tag-01-05

Unterwegs auf Etappe 1: kurz vor Köln fängt es an zu regnen. – On our way near the City of Cologne/Germany: it starts raining…
(Foto: © Ulfert Engelkes)

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Video: Tour 2011 - Die Scheibenwischer

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Test 1
Test 1

Teilnehmer_Tour 2001_1Am 21. September 2001 starteten zehn Mitglieder der Projekthilfe Gambia e. V. mit vier PKW nach Gambia. Der Hilfskonvoi, der auch von der Bundesregierung durch Bereitstellung von Bundesmitteln unterstützt wurde, durchfuhr die Länder Frankreich, Spanien, Marokko (auch Westsahara), Mauretanien und den Senegal, um schließlich das Ziel, die Hattinger Buschklinik in Gambia zu erreichen.

Bereits 1994 und 1996 und auch 2005 wurde einen Konvoi mit gleicher Streckenführung gefahren. Freundlicherweise hatten die Botschaften der durchquerten Länder damals Begleitschreiben zur Verfügung gestellt, die die Durchfahrt sehr vereinfachten. Alle Hilfskonvois hatten und haben auch zukünftig ausschließlich karitativen Charakter. Es wurden und werden keine kommerziellen Güter mitgeführt.

Drei Wochen Fahrzeit waren für diesen Hilfskonvoi eingeplant, der Rückflug der zehn Teilnehmer war für den 21. 10. 2001 gebucht. 

Die PKW wurden der Hattinger Buschklinik übergeben, ein Mercedes 208 Sprinter zum Krankenwagen umgebaut. Die Teilnehmer wurden für die Fahrt nicht bezahlt, die Flugkosten selbst getragen.