Markiert: Gesundheit

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20170730_MK-Mass-Haddy-mit-Kinderakten-01Die Zusammenarbeit zwischen Projekthilfe Gambia e.V. und dem Friedensdorf International in Oberhausen wird fortgesetzt. Das haben die beiden Organisationen nach einem Gespräch bekräftigt. Im Oktober wird der nächste Gambia-Einsatz des Friedensdorf in Gambia stattfinden. Kranke und verletzte Kinder, denen in Gambia medizinisch nicht geholfen werden kann, werden dem Einsatz-Team vom Friedensdorf vorgestellt. Das Einsatz-Team entscheidet vor Ort, welche Kinder in Deutschland behandelt werden können. Zur Zeit sichtet das Management-Team in unserem Projektbüro in Manjai Kunda die medizinischen Berichte und Dokumente der Kinder, die auf der Warteliste für eine Behandlung durch das Friedensdorf stehen. Um die medizinischen Vorbereitungen für Behandlungen in Deutschland zu verbessern und professionelle Vor-Untersuchungen sicherzustellen, plant die Projekthilfe, das Management-Team um eine ausgebildete Krankenschwester zu erweitern und mit dem MRC (Medical Research Council) in Gambia zusammenzuarbeiten. Die Krankenschwester wird sich nach der Rückkehr der Kinder nach Gambia dann auch um die medizinische Nachsorge kümmern.

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Mass-Suso-u-Matthias-Ketteler-4-AusschnittMatthias Ketteler, (Mit-) Gründer und Vorsitzender der Projekthilfe Gambia e.V., begrüßt Mass Suso als neuen Projektmanager der Projekthilfe in Gambia.

Mass Suso hat ein Diplom in Management und einen zusätzlichen Abschluss “Öffentliche Verwaltung”. Er hat Seminare zu den Themen Leadership (Führung) und Personal-Management  absolviert. Bis November 2015 war er Personalleiter in der Geschäftsführung der Firma Radville Farms Ltd. in Gambia.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

Dieser Wechsel zum 01. Juni war notwendig geworden, nachdem unser bisheriges Management-Team Mitte Mai aus heiterem Himmel gemeinsam und fristlos gekündigt hatte.

Eine ausführliche Stellungnahme dazu folgt in Kürze.

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20170103_Christian-Göken-Ramatoulie Saidykhan-Famara-Fatty-Manjai-Office-kleinDie beiden gemeinnützigen Vereine Projekthilfe Gambia e.V. (Hattingen) und Riverboat Doctors International e.V.  (Ganderkesee) vereinbaren eine enge Zusammenarbeit in Gambia. Zum 01.02.2017 übernimmt der Partnerverein der Projekthilfe in Gambia, Project Aid The Gambia, Management und Betrieb des Gesundheitszentrums Buniadu der Riverboat Doctors für zunächst sechs Monate. Durch die Kooperation mit der Projekthilfe kann das Health Centre, das seit November 2016 geschlossen ist und zuvor monatlich etwa eintausend Patienten versorgte, wieder geöffnet werden.

 Große Erleichterung beim Vorstand der Riverboat Doctors International e.V.: das Health Centre Buniadu, ein Gesundheitszentrum am Nordufer des Gambia-Flusses, kann Anfang Februar 2017 den Betrieb wieder aufnehmen. Project Aid The Gambia, das seit 1991 im Dorf Jahaly am Südufer des Flusses für die Projekthilfe Gambia die Buschklinik Hattingen betreibt,  übernimmt Management, Verwaltung und Betrieb der Gesundheitsstation Buniadu für zunächst sechs Monate.

Die Gesundheitsstation Buniadu, die ausschließlich mit Spendenmitteln der Riverboat Doctors finanziert wird, hatte ihre Arbeit Anfang November 2016 eingestellt. Eine deutsche Krankenschwester, die das Projekt seit vielen Jahren mit großem persönlichen Engagement geleitet hatte, hatte ihre Arbeit vor Ort aus gesundheitlichen Gründen beenden müssen.

„Wir hatten die Befürchtung, alles zu verlieren“, sagt Christian Göken, erster Vorsitzender der Riverboat Doctors, „der Verein seine Gesundheitsstation, unsere gambisches Personal seine Arbeit und unsere Patienten ihre Gesundheitsversorgung.“

Die Projekthilfe und ihre gambische Partnerorganisation, Project Aid The Gambia, waren bereit zu helfen und übernehmen jetzt den Betrieb des Health Centre Buniadu.

„Auch die gambischen Behörden begrüßen diese Entscheidung“, sagt Matthias Ketteler, Mit-Gründer und Vorstandsmitglied der Projekthilfe. „Alle Beteiligten profitieren jetzt von der über 30-jährigen Erfahrung der Projekthilfe mit Gesundheitsprojekten in Gambia.“

Eine Krankenschwester/Hebamme für das Gesundheitszentrum ist bereits gefunden und nimmt ihre Arbeit in Buniadu Anfang Februar auf. Die Arbeitsverträge von sieben Hilfskrankenschwestern, zwei Reinigungskräften sowie zwei Wachleuten wurden verlängert.

Project Aid The Gambia übernimmt für das Health Centre Buniadu, das erst kürzlich komplett renoviert wurde, die Projektbetreuung. Gehaltsstruktur, Preisgestaltung (Patientengebühren und kostenlose Medikamentenausgabe) und Buchhaltung sowie die Kommunikation mit dem deutschen Träger werden an das System der Projekthilfe angepasst.

“Die Arbeit unseres dreiköpfigen Managementteams im Projektbüro ist inzwischen so gut eingespielt, dass wir die zusätzliche Aufgaben zur Zufriedenheit der Spender und Förderer in Deutschland übernehmen können“, sagt Famara Fatty, Projektmanager der Partnerorganisation der Projekthilfe in Gambia.

Alle Kosten, die für den Betrieb und das Management des Health Centre Buniadu entstehen, werden von Riverboat Doctors International e.V. getragen. Die Vorstände der beiden Vereine erhoffen sich zudem Kostenreduzierungen durch das gemeinsame Management der Projekte, zum Beispiel beim Einkauf von Medikamenten, durch Personalaustausch und gemeinsame Fortbildungen.

Foto: Christian Göken, 1. Vorsitzender Riverboat Doctots International e.V., Ramatoulie Saidykhan, Hebamme/Krankenschwester Health Centre Buniadu, und Famara Fatty, Projektmanager Project Aid The Gambia

über Riverboat Doctors International e.V.

Der als gemeinnützig anerkannte Verein Riverboat Doctors International e.V. wurde 2004 gegründet und hat seinen Sitz in Ganderkesee/Niedersachsen. Seit 2007 betreibt der Verein ein Gesundheitszentrum für ambulante Versorgung im Dorf Buniadu auf der Nordseite des Flusses Gambia, das „Buniadu Health Centre“. Das Team des Gesundheitszentrums besteht aus zwölf einheimischen Mitarbeitern inklusive einer ausgebildeten Krankenschwester/Hebamme. Regelmäßige personelle Unterstützung bekommt das Team vor Ort durch Freiwillige (Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, sowie Handwerker) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Täglich finden etwa 70 ambulante Behandlungen statt, ein Großteil davon Kinder. Infektionskrankheiten, Malaria, Wurmerkrankungen, Verbrennungen und Unfälle aller Art werden behandelt, zunehmend auch chronische Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck. Zusätzlich werden in Zusammenarbeit mit einheimischen Fachkräften Aufklärungskurse in den Bereichen Ernährung und Hygiene angeboten. Vorstand und Mitglieder des Vereins in Deutschland arbeiten ehrenamtlich. Das Health Centre Buniadu verfügt seit 2011 über eine Wasserversorgung und eine Solaranlage.

Weitere Informationen:

Homepags:   www.rdi-ev.de

Facebook:     www.facebook.com/riverboatdoctors

 

 

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20160901_g-data-zitat-matthias-ketteler

Gemeinsam mehr erreichen – unter diesem Motto unterstützt der Bochumer IT-Sicherheits-Hersteller G DATA Software AG jetzt die Projekthilfe Gambia e.V.  Von jedem online verkauften Produkt geht eine Spende in Höhe von einem Euro an Buschklinik und Kindergarten in Jahaly.

„Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit G DATA. Die Projekthilfe Gambia ist nah bei den Menschen und kümmert sich mit großem Engagement um ihre gambischen Mitarbeiter. Wir handeln fair, ehrlich und tolerant. Unsere Projekte sind innovativ und nachhaltig. Projekthilfe und G DATA passen gut zusammen”, sagt Matthias Ketteler, Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V.

“Soziales Engagement wird bei G DATA groß geschrieben”, sagt Kai Figge, Vorstand und Mitgründer von G DATA. “Das Konzept der Projekthilfe Gambia hat uns sofort überzeugt. In der Buschklinik in Jahaly wurden seit der Gründung über eine halbe Million Patienten versorgt. Im vergangenen Jahr sind die Patientenzahlen drastisch gestiegen und das Projekt benötigt weitere Unterstützung.”

Eine Malaria-Behandlung in der Buschklinik in Gambia kostet ein Euro. Jeder Euro, den G DATA  an die Projekthilfe spendet, rettet ein Menschenleben.  Da die Verwaltungs- und Werbekosten der Projekthilfe Gambia sehr gering sind, kommen von jedem gespendeten Euro etwa 99 Cent in den Projekten vor Ort an.

“Wir laden interessierte Mitarbeiter von G DATA ein, sich bei uns in Gambia selbst ein Bild zu machen von unseren innovativen und nachhaltigen Projekten.  Unsere Buschklinik in Jahaly ist die beste Einrichtung ihrer Art in Gambia. Wir freuen uns darüber, dass das soziale Engagement von G DATA und seinen Mitarbeitern jetzt den Menschen im kleinsten Land Afrikas zugutekommt“, sagt Matthias Ketteler von der Projekthilfe.

Die Menschen in Jahaly sagen “Dankeschön”.

 

Die Presseerklärung der Projekthilfe Gambia finden Sie | hier |

Die Presseerklärung von G DATA finden Sie | hier |

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Sign-board-Jahaly-Health-Centre-BuschklinikVACANCY ANNOUNCEMENT

Project Aid The Gambia invites suitable qualified applicants for the position of a Midwife preferably State Register Nurse (SRN Midwife) at our Jahaly Health Centre CRR.

 

SUCCESSFUL APPLICANT

The successful applicant will be provided with a suitable accommodation with free electricity and water supply 24 hrs daily.

SALARY

The salary attached to the position is negotiable depending on qualification and experience.

TO APPLY

Interested candidates for this position can submit their application with the relevant documents to the Project Manager at the Head Office in Manjai Kunda Tel: 4461187 or 9937432/ 6937432/ 3041229. Email: projectaid@work.gm

REFERENCES

Names and addresses of two referees are required.

DATELINE

All applications should be submitted on asap.

_____________________

PROJECT AID THE GAMBIA

International NGO A 57

P.O. Box 4540 Bakau

The Gambia / West Africa

phone: + 220 4461187

fax: + 220 4461162

email: projectaid@work.gm

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Mai2016_Jahaly-Dorf-3-Gerdi-Binder

Selfie in Jahaly

“Die Reise war die beste Erfahrung, die ich in meinem Leben bisher gemacht habe!”, das ist die Bilanz der Gambia-Reise von Marie Kleebolte. Die 18-jährige Abiturientin hat mit unserer Reisegruppe im Mai die Buschklinik in Jahaly besucht. “Es war sehr berührend, mal die andere Seite der Welt zu sehen, und erstaunlich, was sechs Stunden Flug alles ausmachen können! Das Schönste war der Empfang in Jahaly. Die Menschen dort haben uns so viel gegeben, obwohl sie selber nicht viel besitzen!”

Die Reise mit 17 Freunden und Förderern der Projekthilfe fand vom 21.-29.05.2016 statt. Die Gruppe besuchte das staatliche Health Centre in Kudang und  sah mit eigenen Augen den desolaten Zustand der Gesundheitsstation in der Nähe von Jahaly: keine Medikamente, keine Patienten, eine jämmerliche Ausstattung, fehlende Hygiene. Im Gegensatz dazu war der Besuch in der Buschklinik ermutigend: saubere Räume, frisch renovierte Gebäude, ausreichend Personal und Medikamente – und viele Patienten. Bis zu 300 Patienten pro Tag kommen zum Jahaly Health Centre, um sich behandeln zu lassen. Der Empfang der Gruppe schon auf der Landstraße vor der Buschklinik hat alle Teilnehmer beeindruckt:

 

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Im Dorf Jahaly

“Ich war  vor vier Jahren schon mal in Gambia, aber dieses Jahr hat nochmal einiges übertroffen. Dass man in Jahaly von den Menschen so empfangen wurde, war einfach nur sensationell. Ein Gefühl, dass man einfach nicht beschreiben kann. Die Buschklinik ist in einem Top-Zustand, und man weiß, dass alle Spenden ankommen!” (Kevin Arndt)

Highlight der Reise war die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Buschklinik in Jahaly. Auch für die Besucher, die nicht zum ersten Mal in Jahaly waren:

“Ich fand dieses Mal war das Gefühl am intensivsten, sehr willkommen zu sein und zusammen etwas bewirken zu können. Unglaublich, was die Menschen von Jahaly und Madina uns gegeben haben!” (Gerdi Binder, Rettungsschwimmerin)

 

Unvergesslich bleiben wird für die Teilnehmer der Besuch in den compounds in Jahaly und die Gespräche mit den Menschen dort, die Übernachtung im Buschhotel Janjanbureh Camp am Gambia-Fluss, die gute Stimmung in der Reisegruppe – und natürlich die Tage am Strand.

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Feier 25 Jahre Buschklinik im Partyzelt

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Besichtigung der Buschklinik

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Der Krankensaal der Buschklinik

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Gemeinsames Mittagessen in der Buschklinik

 

 

 

 

 

 

 

“Das Beste an dieser Reise war sicher die Zusammensetzung der Reisegruppe. Außerdem der Besuch in der Buschklinik mit Übernachtung  im Buschhotel!! Zum Schluss auch noch die Beach-Party!” (Stefan Schmidt, Geschäftsführer Erzet GmbH)

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Neugeborenes im Njaba Kunda Health Centre

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Kudang Health Centre

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Toller Empfang in Jahaly

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Im Dorf Jahaly

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Rückreise an die Küste machte die Reisegruppe Halt in Njaba Kunda. In dem Dorf auf der Nordseite des Gambia Flusses hat die Projekthilfe 2011/2012 die staatliche Gesundheitsstation Njaba Kunda Health Centre abgerissen und als Modellklinik neu errichtet.

“Die Eindrücke in der Buschklinik haben die Reise zu einem Erlebnis gemacht, das für mich nicht mehr zu toppen ist!” (Paul Breuer, Student)

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Produktion von Moringa-Seife

Auf dem Gelände des Projektbüros in Manja Kunda nahe der gambischen Hauptstadt Banjul half die Gruppe bei der Produktion von Seife aus Moringa-Öl. Die Produkte der projekteigenen Moringa-Plantage in Jahaly sollen ab Herbst über www.buschklinik.de verkauft werden. Die Erlöse fließen zu 100 Prozent zurück in die Projekte. Die Plantage und die Produktion von Moringa-Produkten schaffen Arbeitsplätze in Jahaly und sollen zum langfristigen und nachhaltigen Erhalt der Projekte in Jahaly beitragen.

“Danke an alle für diese tolle Woche! Es gab kein einzelnes Highlight – die ganze Woche war ein Highlight! Pooltage, Abendessen, Besuch in Jahaly, Empfang in Jahaly, Übernachtung im Camp, Markt-Besuch, Seifenproduktion, Gin-Abend, Traumstrand mit Ringkampf … und das immer mit allen gemeinsam!!!” (Ludwig Kleebolte, Galerist)

 

 

Weitere Eindrücke von Reiseteilnehmern:

“Es gab so viele unterschiedliche “beste” Erlebnisse in Gambia. Am meisten hat mich der Empfang in Jahaly mit den vielen hundert glücklichen Gesichtern beeindruckt. Außerdem war der letzte Tag an dem Traumstrand noch ein Highlight. Insgesamt wird diese Reise, auch dank unserer sensationellen Gruppe, für mich unvergessen bleiben. Danke!”
(Bastian Schmidt, Physiotherapeut)

“Jedes einzelne Erlebnis an sich war so besonders! Die Zeit wird unvergesslich für mich bleiben.” (Hannah Kleebolte, Studentin)

“Eine rundherum gelungene Reise! Tolle Menschen – sowohl unsere Reisegruppe als auch die, die wir dort kennen lernen durften. Ich bin gern beim 30-Jährigen wieder dabei!” (Petra Kleebolte, Sonderpädagogin)

Ende Januar 2017 wird die Projekthilfe die nächste Reise zu unseren Projekten in Gambia organisieren. Höhepunkt wird der Empfang der Teilnehmer der Tour 2017 sein, wenn sie mit zwei Kleinbussen aus Norddeutschland nach einer 6.500 km langen Reise in Jahaly ankommen, um Spendengelder aus Deutschland persönlich in der Buschklinik zu übergeben.

Einen Zeitungsartikel über die Erlebnisse von Reiseteilnehmerin Gerdi Binder finden Sie | hier |.

Wollen Sie informiert werden, wann die nächste Reise genau stattfindet? Tragen Sie sich für unseren Newsletter ein | hier |.

Alle Informationen zur Tour 2017 finden Sie | hier |.

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20150525-Feier-25-Jahre-Buschklinik-1Die Jubiläumsfeier der Buschklinik begann am Mittwoch, den 25. Mai 2016 gegen 15:30 Uhr. Bereits in den Morgenstunden hatten die Mitarbeiter des Projektes mit den Vorbereitungen begonnen. Aus Zeltplanen und Baumstämmen wurde eine überdachte Festfläche für mehr als 150 Gäste errichtet. Die Plastikstühle waren so aufgereiht, wie man es sich nur in einem deutschen Projekt vorstellen kann.

Der Musiklehrer des Kindergartens hatte eine Band zusammengestellt, die mit Jambas, einem Schlagzeug sowie einer Cora für landestypische Musik sorgten. Verstärker und Lautsprecher sorgten dafür, dass alle Beiträge auf dem gesamten Projektgelände zu hören waren. Die deutschen Gäste erhielten  Ehrenplätze in den ersten Stuhlreihen.

Der Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V. und das Projektmanagement hatten bewusst darauf verzichtet, hochrangige Politiker aus der Hauptstadt zu der Feier  einzuladen. Bei diesem Fest sollte das Personal im Mittelpunkt stehen und sich selbst mit den beiden Dörfern Jahaly und Madina feiern.

Projektmanager Famara Fatty eröffnete die Veranstaltung stellvertretend für den Vorstand und das Projekt. Seine Rede wurde in die lokale Sprache Serahule übersetzt, so dass alle Anwesenden den Ausführungen folgen konnten.

20150525-Feier-25-Jahre-Buschklinik-4Famara Fatty schilderte die Gründungsphase im Jahr 1990/1991 – die Planung und die intensiven Gesprächen mit dem mittlerweile verstorbenen Herrn M. S. Tambadou, die ersten Besuche in Jahaly, der Beginn der Bauarbeiten und letztendlich die Eröffnung der Klinikgebäude am 04.Mai 1991. Er beschrieb die Unterstützung aus Deutschland, die es im Laufe der Zeit ermöglichte, weitere Abteilungen in der Klinik zu installieren. Er wies auf die extreme Erhöhung der Patientenzahlen im letzten Jahr hin, die deutlich machen, dass diese Klinik eine unglaubliche Akzeptanz in der Bevölkerung findet. Es werden kaum noch Geburten in den beiden Dörfern selbst durchgeführt; gemeinsam mit den traditionellen Geburtshelfern aus dem Dorf finden die Geburten fast ausschließlich in der geburtshilflichen Abteilung der Klinik unter größtmöglichen hygienischen Bedingungen statt.

Famara Fatty vergaß nicht, auch auf die anderen Projekte hinzuweisen, die später dazu kamen. Als ehemaliger Leiter des Kindergartens mit  Vorschule ist er natürlich bestens über dieses Projekt informiert. Auch hier wies er darauf hin, dass die Zahl der Schüler von anfangs 240 mittlerweile auf 450 Kinder angewachsen ist. Aus zunächst sechs Klassen sind jetzt zwölf Klassen geworden. Auch dies zeigt mehr als deutlich, dass in der Bevölkerung eine starke Akzeptanz des Projektes vorhanden ist.

20150525-Feier-25-Jahre-Buschklinik-3Zum Schluss seiner Rede machte Famara Fatty noch einmal deutlich, dass solche Projekte nur möglich sind, wenn Sponsoren, Mitarbeiter und die Dorfbevölkerung Hand in Hand arbeiten. Regelmäßiger Austausch an Informationen, Rücksichtnahme auf kulturelle Eigenarten und Verbindlichkeit in den Aussagen sind die Grundlagen einer solchen Zusammenarbeit. Auch hier habe das Projekt Modellcharakter, sagte der Projektmanager.

Im Laufe der Veranstaltung hielten noch der Imam (muslimischer Geistliche) und der Alkalo (Bürgermeister) des Dorfes Jahaly kurze Ansprchen, in denen sie ebenfalls die gute Zusammenarbeit lobten und die Hoffnung äußerten, dass dieses Projekt noch mindestens weitere 50 Jahre bestehe.

Die Band führte einen eigens für dieses Event geschriebenen Song auf, zu dem ausgiebig getanzt wurde.

Für ausreichend Essen und kühle Softdrinks für die etwa 400 Gäste war gesorgt. Verschiedene Gruppen, insbesondere Musik- und Tanzgruppen aus der Umgebung von Jahaly traten in den nächsten zwei Stunden auf. Nach dem Ende des  offiziellen Teils begann ein großes Fest für das Personal von Klinik und Kindergarten, auf dem bis in die späten Abendstunden gefeiert wurde. (Matthias Ketteler)

Fotos: © 2016 Projekthilfe Gambia e.V.

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19910502_Stadtspiegel-Bochum-Buschklinik-in-Gambia-oeffnet-ihre-PfortenHeute vor genau 25 Jahren – am 04.05.1991 – begann die Buschklinik in Jahaly/Gambia mit ihrer Arbeit. Zwei Krankenschwestern, ein Krankenpfleger und ein Wachmann waren das erste Team der Buschklinik. Inzwischen sind in unseren Projekten in Gambia insgesamt 55 Mitarbeiter beschäftigt.

Seit 1991 hat die Buschklinik über eine halbe Million Patienten versorgt und ist seit vielen Jahren als Modellklinik anerkannt. Seit 2004 gehört ein Kindergarten mit Vorschulezum Projekt. Der Verein unterstützt vier Gartenprojekte für Frauen, baut umweltfreundliche rauchfreie Herde und hat eine Moringa-Plantage angelegt.

Wir danken unseren Mitarbeitern in Gambia für die tolle Arbeit! Wir danken allen Spendern und Sponsoren für ihre Unterstützung und versprechen, uns auch in den nächsten 25 Jahren mit aller Kraft für die Menschen in Jahaly einzusetzen. Unsere Bitte: werdet Spender, Förderer oder Pate für unsere Projekte!! Die Buschklinik braucht Eure Hilfe.

Zum Zeitungsartikel von 1991: Stadtspiegel Bochum – “Buschklinik in Gambia öffnet ihre Pforten” | hier |

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Auch das ist eine Möglichkeit, die Projekthilfe Gambia e.V. zu unterstützen: mit einer “freien Kollekte” Ihrer Kirchengemeinde zugunsten der Projekthilfe. Sprechen Sie Ihren Pfarrer oder Pastor darauf an! Gemeinden sind immer auf der Suche nach nachhaltigen Projekten und seriösen Empfängern für eine freie Kollekte.

Die Kirchengemeinde Hademarschen in Schleswig-Holstein hat im Februar zwei freie Kollekten an die Projekthilfe Gambia e.V. gespendet. Insgesamt sind € 152,61 zusammengekommen. Damit können wir zum Beispiel ein ganzes Jahr lang die Betreuung eines Kindes in unserem Vorschulkindergarten finanzieren. Wir sagen Herzlichen Dank und empfehlen das Beispiel gerne zur Nachahmung.

Einen vor-formulierten Kollektentext finden Sie | hier |