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20170730_MK-Mass-Haddy-mit-Kinderakten-01Die Zusammenarbeit zwischen Projekthilfe Gambia e.V. und dem Friedensdorf International in Oberhausen wird fortgesetzt. Das haben die beiden Organisationen nach einem Gespräch bekräftigt. Im Oktober wird der nächste Gambia-Einsatz des Friedensdorf in Gambia stattfinden. Kranke und verletzte Kinder, denen in Gambia medizinisch nicht geholfen werden kann, werden dem Einsatz-Team vom Friedensdorf vorgestellt. Das Einsatz-Team entscheidet vor Ort, welche Kinder in Deutschland behandelt werden können. Zur Zeit sichtet das Management-Team in unserem Projektbüro in Manjai Kunda die medizinischen Berichte und Dokumente der Kinder, die auf der Warteliste für eine Behandlung durch das Friedensdorf stehen. Um die medizinischen Vorbereitungen für Behandlungen in Deutschland zu verbessern und professionelle Vor-Untersuchungen sicherzustellen, plant die Projekthilfe, das Management-Team um eine ausgebildete Krankenschwester zu erweitern und mit dem MRC (Medical Research Council) in Gambia zusammenzuarbeiten. Die Krankenschwester wird sich nach der Rückkehr der Kinder nach Gambia dann auch um die medizinische Nachsorge kümmern.

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Rocking Arrows – am 26. August LIVE in Edewecht

Samstag, 26. August 2017 – 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Nelkenstraße 3a (Tischlerei Zehrendt) in 26188 Edewecht

Veranstalter: Projekthilfe Gambia e.V. / Regionalgruppe Nord

Abendkasse 12,00 Euro

Startschuss… der Vorverkauf hat begonnen, und die Vorbereitungen versprechen eine “kuschelige” Veranstaltung. Kuschelig? Ja, die Anzahl der Karten ist limitiert. Der frühe Vogel fängt den Wurm…

Mal wieder richtig abrocken, die Band verspricht einen rockigen Abend mit Hits von Chuck Berry, Buddy Holly, den Beatles, Rolling Stones, Westernhagen, Status Quo, ACDC, ZZ Top, Tina Turner, Melissa Etheridge und neuer Deutscher Welle. Die „Rocking Arrows“ sind erfahrene Musiker mit Harald Bischof am Bass und Gesang, Otto Feldhus an der Rhythmusgitarre, Peter Filusch am Keybord, Gerd Ahrends an der Solo-Gitarre, Karl-Heinz Rose am Schlagzeug und Sänger Ortwin Bulk. Unterstützt werden sie an dem Abend von der Ammerländer Rockröhre Carola Beninga. Mit dem Teufelsgeiger und Saxophonisten Sorin Ferrad werden alte Rockhits noch mal aufgepeppt. Das Stück von City „Am Fenster“ ist dabei das Highlight. Die Band verspricht, dass es ein toller und tanzreicher Abend mit viel Spaß und guter Laune wird.

Karten im Vorverkauf für 9,00 Euro gibt es hier:

Restaurant CiaoCiao – Hauptstraße – Edewecht
Seniorenzentrum Adewacht – Grubenhof – Edewecht
Tischlerei Zehrendt – Nelkenstraße – Edewecht
Weber & Reil – Nelkenstraße – Edewecht
Metallbau Olaf Schrör – Lohacker – Edewecht
OLB Rodenkirchen – Marktstraße – Stadland
Cafe Zauberhafte LebenZart – Hauptstraße – Ostrhauderfehn

Alle Erlöse gehen an die Projekthilfe Gambia e.V.
http://www.buschklinik.de

Mass-Suso-u-Matthias-Ketteler-4-Ausschnitt
Mass-Suso-u-Matthias-Ketteler-4-Ausschnitt

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der Projekthilfe Gambia e.V.!

Zum 1. Juni 2017 hat unser neuer Projektmanager in Gambia, Mass Suso, seine Arbeit aufgenommen.

Mass Suso hat ein Diplom in Management und einen zusätzlichen Abschluss “Öffentliche Verwaltung”. Er hat Seminare zu den Themen Leadership (Führung) und Personal-Management  absolviert. Bis November 2015 war er Personalleiter in der Geschäftsführung der Firma Radville Farms Ltd. in Gambia.

Der Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V.  freut sich sehr auf die Zusammenarbeit. In den ersten Monaten wird Mass Suso unterstützt von Biba Mousa, die 2011/2012 Projektmanagerin war.

Die Hintergründe zum Wechsel des Managements lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Nach einer überraschenden Kündigung des vierköpfigen Management-Teams sowie im Anschluss die Kündigung aller Projekt-Mitarbeiter von Buschklinik und Kindergarten in Jahaly standen Mitte Mai 2017 alle Projekte in Gambia nach 25 Jahren plötzlich kurz vor dem Aus.

Die Buschklinik war 17 Tage geschlossen. Die Klinik-Mitarbeiter haben erst am 06. Juni 2017 ihre Arbeit – vorläufig – wieder aufgenommen.

Für Entscheidungen des Vorstands notwendige Informationen aus den Projekten übermittelte das ehemalige Management-Team unvollständig, verspätet oder gar nicht. Informationen des Vorstands an die Mitarbeiter in Jahaly wurden nicht übermittelt.

Das ehemalige Management ersetzte ein Schreiben der Klinik-Mitarbeiter, in dem Gehaltserhöhungen gefordert wurden, durch eine eigene, völlig anders lautende Version, betitelte es als „Kündigung“ („Letter of Resignation“) und verschickte es an den Vorstand in Deutschland.

Der Vorstand wird nach weiteren Recherchen und Ermittlungen entscheiden, ob gegen das ehemalige Management in Gambia Strafanzeige wegen Urkundenfälschung u.a. gestellt wird.

Der Kindergarten bleibt zunächst geschlossen und wird nach den Sommerferien im September wieder öffnen. Die Projekthilfe ist zur Zeit in Verhandlung mit der gambischen Regierung, die ab dem neuen Schuljahr das Personal für den Kindergarten stellen soll. Die Bereitschaft dazu hat das gambische Bildungsministerium bereits mitgeteilt. Die Projekthilfe bleibt zuständig für die Gebäude, für Renovierungen und Unterrichtsmaterialien.

Diese Zusammenarbeit mit der gambischen Regierung ist zunächst als Pilotprojekt für einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt. Sofern die bisherige Qualität von Unterricht und Betreuung der Kinder erhalten bleibt, hält der Vorstand der Projekthilfe eine solche Kooperation für zukunftsweisend in der Entwicklungszusammenarbeit: Gemeinnützige Organisationen wie die Projekthilfe sind verantwortlich für Gebäude und Instandhaltung und behalten Einfluss auf Organisation und Struktur der Einrichtung. Die Regierung stellt das Personal.

Sollte diese Kooperation sich nicht zur Zufriedenheit der Projekthilfe entwickeln, würden die Mitarbeiter nach Ablauf der Pilotphase als Angestellte zur Projekthilfe zurückkehren.

Durch die Einsparung der Personalkosten für die Lehrer des Kindergartens stehen der Projekthilfe Finanzmittel zur Verfügung, die der Vorstand langfristig für die Unterstützung weiterer staatlicher Gesundheitsstationen und Schulen einsetzen möchte.

Als erstes Projekt übernimmt die Projekthilfe in der staatlichen Gesundheitsstation Njaba Kunda Health Centre die Verantwortung für Gebäude und Anlagen (Wasser/Solar) sowie für die Versorgung mit Medikamenten.

Der Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V. hat in diesem Zusammenhang eine strategische Neuausrichtung der Projektarbeit in Gambia beschlossen:

  1. Die Buschklinik bleibt als Modellklinik komplett in der Hand der Projekthilfe
  2. Die Moringa-Plantage wird weiterhin durch die Projekthilfe betrieben
  3. Der Kindergarten wird in einer zweijährigen Pilotphase in Kooperation mit der gambischen Regierung betrieben
  4. Das Njaba Kunda Health Centre als gemeinsames Pilotprojekt von Projekthilfe und Regierung führt im Erfolgsfall zu einer Neu-Organisation der ländlichen Gesundheitsversorgung in Gambia

Eine ausführliche Stellungnahme stellt die Projekthilfe auf Anforderung gerne zur Verfügung. Diese Stellungnahme wird auf der nächsten ordentlichen Jahresmitgliederversammlung der Projekthilfe Gambia e.V. ausliegen.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Vorstand

Projekthilfe Gambia e.V.

Matthias Ketteler, Frank Heuer, Dieter Lieken, Ulfert Engelkes, Thomas Wiegeman

Hattingen, am 12. Juni 2017

Mass-Suso-u-Matthias-Ketteler-4-Ausschnitt

Mass-Suso-u-Matthias-Ketteler-4-AusschnittMatthias Ketteler, (Mit-) Gründer und Vorsitzender der Projekthilfe Gambia e.V., begrüßt Mass Suso als neuen Projektmanager der Projekthilfe in Gambia.

Mass Suso hat ein Diplom in Management und einen zusätzlichen Abschluss “Öffentliche Verwaltung”. Er hat Seminare zu den Themen Leadership (Führung) und Personal-Management  absolviert. Bis November 2015 war er Personalleiter in der Geschäftsführung der Firma Radville Farms Ltd. in Gambia.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

Dieser Wechsel zum 01. Juni war notwendig geworden, nachdem unser bisheriges Management-Team Mitte Mai aus heiterem Himmel gemeinsam und fristlos gekündigt hatte.

Eine ausführliche Stellungnahme dazu folgt in Kürze.

RDI_Health-Centre-Buniadu-01

20170103_Christian-Göken-Ramatoulie Saidykhan-Famara-Fatty-Manjai-Office-kleinDie beiden gemeinnützigen Vereine Projekthilfe Gambia e.V. (Hattingen) und Riverboat Doctors International e.V.  (Ganderkesee) vereinbaren eine enge Zusammenarbeit in Gambia. Zum 01.02.2017 übernimmt der Partnerverein der Projekthilfe in Gambia, Project Aid The Gambia, Management und Betrieb des Gesundheitszentrums Buniadu der Riverboat Doctors für zunächst sechs Monate. Durch die Kooperation mit der Projekthilfe kann das Health Centre, das seit November 2016 geschlossen ist und zuvor monatlich etwa eintausend Patienten versorgte, wieder geöffnet werden.

 Große Erleichterung beim Vorstand der Riverboat Doctors International e.V.: das Health Centre Buniadu, ein Gesundheitszentrum am Nordufer des Gambia-Flusses, kann Anfang Februar 2017 den Betrieb wieder aufnehmen. Project Aid The Gambia, das seit 1991 im Dorf Jahaly am Südufer des Flusses für die Projekthilfe Gambia die Buschklinik Hattingen betreibt,  übernimmt Management, Verwaltung und Betrieb der Gesundheitsstation Buniadu für zunächst sechs Monate.

Die Gesundheitsstation Buniadu, die ausschließlich mit Spendenmitteln der Riverboat Doctors finanziert wird, hatte ihre Arbeit Anfang November 2016 eingestellt. Eine deutsche Krankenschwester, die das Projekt seit vielen Jahren mit großem persönlichen Engagement geleitet hatte, hatte ihre Arbeit vor Ort aus gesundheitlichen Gründen beenden müssen.

„Wir hatten die Befürchtung, alles zu verlieren“, sagt Christian Göken, erster Vorsitzender der Riverboat Doctors, „der Verein seine Gesundheitsstation, unsere gambisches Personal seine Arbeit und unsere Patienten ihre Gesundheitsversorgung.“

Die Projekthilfe und ihre gambische Partnerorganisation, Project Aid The Gambia, waren bereit zu helfen und übernehmen jetzt den Betrieb des Health Centre Buniadu.

„Auch die gambischen Behörden begrüßen diese Entscheidung“, sagt Matthias Ketteler, Mit-Gründer und Vorstandsmitglied der Projekthilfe. „Alle Beteiligten profitieren jetzt von der über 30-jährigen Erfahrung der Projekthilfe mit Gesundheitsprojekten in Gambia.“

Eine Krankenschwester/Hebamme für das Gesundheitszentrum ist bereits gefunden und nimmt ihre Arbeit in Buniadu Anfang Februar auf. Die Arbeitsverträge von sieben Hilfskrankenschwestern, zwei Reinigungskräften sowie zwei Wachleuten wurden verlängert.

Project Aid The Gambia übernimmt für das Health Centre Buniadu, das erst kürzlich komplett renoviert wurde, die Projektbetreuung. Gehaltsstruktur, Preisgestaltung (Patientengebühren und kostenlose Medikamentenausgabe) und Buchhaltung sowie die Kommunikation mit dem deutschen Träger werden an das System der Projekthilfe angepasst.

“Die Arbeit unseres dreiköpfigen Managementteams im Projektbüro ist inzwischen so gut eingespielt, dass wir die zusätzliche Aufgaben zur Zufriedenheit der Spender und Förderer in Deutschland übernehmen können“, sagt Famara Fatty, Projektmanager der Partnerorganisation der Projekthilfe in Gambia.

Alle Kosten, die für den Betrieb und das Management des Health Centre Buniadu entstehen, werden von Riverboat Doctors International e.V. getragen. Die Vorstände der beiden Vereine erhoffen sich zudem Kostenreduzierungen durch das gemeinsame Management der Projekte, zum Beispiel beim Einkauf von Medikamenten, durch Personalaustausch und gemeinsame Fortbildungen.

Foto: Christian Göken, 1. Vorsitzender Riverboat Doctots International e.V., Ramatoulie Saidykhan, Hebamme/Krankenschwester Health Centre Buniadu, und Famara Fatty, Projektmanager Project Aid The Gambia

über Riverboat Doctors International e.V.

Der als gemeinnützig anerkannte Verein Riverboat Doctors International e.V. wurde 2004 gegründet und hat seinen Sitz in Ganderkesee/Niedersachsen. Seit 2007 betreibt der Verein ein Gesundheitszentrum für ambulante Versorgung im Dorf Buniadu auf der Nordseite des Flusses Gambia, das „Buniadu Health Centre“. Das Team des Gesundheitszentrums besteht aus zwölf einheimischen Mitarbeitern inklusive einer ausgebildeten Krankenschwester/Hebamme. Regelmäßige personelle Unterstützung bekommt das Team vor Ort durch Freiwillige (Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, sowie Handwerker) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Täglich finden etwa 70 ambulante Behandlungen statt, ein Großteil davon Kinder. Infektionskrankheiten, Malaria, Wurmerkrankungen, Verbrennungen und Unfälle aller Art werden behandelt, zunehmend auch chronische Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck. Zusätzlich werden in Zusammenarbeit mit einheimischen Fachkräften Aufklärungskurse in den Bereichen Ernährung und Hygiene angeboten. Vorstand und Mitglieder des Vereins in Deutschland arbeiten ehrenamtlich. Das Health Centre Buniadu verfügt seit 2011 über eine Wasserversorgung und eine Solaranlage.

Weitere Informationen:

Homepags:   www.rdi-ev.de

Facebook:     www.facebook.com/riverboatdoctors

 

 

Team-Gambia-Spendentour-2017

Logo-Gambia-Spendentour-2017_mittelSchweren Herzens hat sich die Regionalgruppe Nord der Projekthilfe Gambia e. V. dazu entschlossen, die ab heute, Freitag, 20.01.2017, geplante Spendentour Gambia kurzfristig abzusagen. Ursprünglich wollten neun Mitglieder der Projekthilfe mit drei Fahrzeugen von Deutschland nach Gambia fahren, um die Fahrzeuge dort zu übergeben. Fast drei Jahre wurde diese Tour geplant. Nun aber hat der im Dezember 2016 abgewählte Präsident Gambias Yahya Jammeh erklärt, nicht auf sein Amt verzichten zu wollen und den Ausnahmezustand ausgerufen. Daraufhin sind gestern Eingreiftruppen der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas mit Zustimmung des UN-Sicherheitsrates in Gambia einmarschiert, um die Machtübergabe an den gewählten Präsidenten Adama Barrow zu erzwingen. Adama Barrow war kurz zuvor in der gambischen Botschaft in Dakar (Senegal) vereidigt worden. Vor dem Hintergrund der unklaren Situation und dem nicht geklärtem Verbleib des ehemaligen Präsidenten wäre es unverantwortlich, die Tour durchzuführen. Somit kann leider nur die Absage erfolgen. Die Fahrzeuge und alle Spenden werden aber in jedem Fall zu einem späteren Zeitpunkt übergeben.

Die Mitglieder der Projekthilfe und die Tourteilnehmer bedauern die Absage sehr und bitten um Verständnis, wenn zum jetzigen Zeitpunkt keine genaueren Angaben gemacht werden können. Leider sind die Verhältnisse sehr unklar und die Informationen äußerst widersprüchlich. Über den Verlauf und den Ausgang der Auseinandersetzungen in Gambia und die Entscheidungen zur Spendentour wird die Projekthilfe weiter informieren.

Einen Zeitungsartikel aus der Nordwestzeitung zu unserer Absage finden Sie | hier |

Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung.

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Im Auftrag des Vorstands der Projekthilfe Gambia e. V. (Deutschland) und des Managements von Project Aid The Gambia – NGO A57 (Gambia) möchte ich unsere tiefe Besorgnis über die aktuelle politische Situation im Land aussprechen. Wir leisten dort seit mehr als 30 Jahren Entwicklungshilfe. Unsere Herzen und Köpfe sind bei den Menschen in Gambia, den Alten und den Jungen, die wir in den letzten dreißig Jahren getroffen haben, und so wird es auch weiterhin sein.

Die Freundlichkeit und Wärme, die uns viele Menschen während unserer Arbeit in Gambia entgegengebracht haben, ist einzigartig. Das hat uns tief berührt und uns letztlich Kraft, Motivation und Leidenschaft gegeben, um unsere Freundschaften zu vertiefen. Wir hoffen auch, dass wir in der Lage sind, unsere Anstrengungen zu verstärken, die den Menschen in Gambia zugutekommen, vor allem den Menschen im ländlichen Raum, die dringend Hilfe brauchen. Wir arbeiten daran, unsere Ziele zu erreichen, indem wir sie noch mehr unterstützen.

Unsere Arbeit gilt den Hilflosen, den Kranken, Männern und Frauen, Alten und Jungen gleichermaßen. Unsere Arbeit ist nicht nur einfach die Bereitstellung von Hilfe für Kranke, sondern geschieht mit Liebe und Hingabe, die zweifellos hilft, das Leben der Menschen zum Besseren zu verändern.

Als internationale Hilfsorganisation haben wir die aktuellen Ereignisse in Gambia seit dem 1. Dezember 2016 genau verfolgt und bringen heute unsere Sorge zum Ausdruck um die Sicherheit der Menschen in Gambia, denen unsere Arbeit gilt: unseren Freunden, und unseren Mitarbeitern mit ihren Familien.

Daher appellieren wir an alle politischen Kräfte in Gambia, in den Dialog zu treten, Entscheidungen in Achtung der Gesetze zu treffen und Ergebnisse zu erzielen, von denen die Menschen in Gambia profitieren. Berücksichtigen Sie die Wünsche der Menschen in Gambia nach Frieden, Moral und dem friedlichen Zusammenleben aller Religionen, Stämme und Kulturen – unserer Meinung nach ein unschätzbares Geschenk. Dies ist etwas so einzigartiges und seltenes in der Welt, in der wir heute leben. Dies ist das Besondere an Gambia und seiner Menschen, das unbedingt erhalten werden muss und die Basis sein muss für alle Entscheidungen der beteiligten Parteien.

Es ist unsere Hoffnung, dass alle Entscheidungen und Maßnahmen so getroffen werden, dass nicht Anarchie entsteht, die den Menschen in Gambia Schaden zuzufügen würde. Unabdingbar ist daher ein friedlicher Machtübergang, den die gesamte Bevölkerung wünscht.

Wir fordern und wünschen eine friedliche Lösung der gegenwärtigen Situation in Gambia, ohne Drohungen, ohne Gewalt. Dies ist der Wunsch des gambischen Volkes und seiner Freunde im In-und Ausland. Die Menschen wünschen sich eine Zukunft ohne Angst, einen Aufbruch und neue Hoffnung. Das haben die Menschen in Gambia mit ihrer Wahlentscheidung zum Ausdruck gebracht. Wir unterstützen die Sehnsucht und die Entscheidung des gambischen Volkes, die es verdient, um jeden Preis respektiert zu werden. Es ist die Pflicht jeder Regierung, die Entscheidung und die Wahl ihres Volkes zu respektieren und umzusetzen.

Demokratie beruht auf dem Prinzip der Achtung der Willensentscheidung des Volkes, und dieses verfassungsmäßige Recht muss von demokratisch gewählten Politikern geachtet und auch verteidigt werden.

Wir hoffen, dass die mit dem Mandat des Volkes ausgestatteten Politiker sich ausschließlich einsetzen für Frieden und Liebe und für eine erfolgreiche Zukunft Gambias.

In Frieden und Freundschaft,

Matthias Ketteler, Vorsitzender und Sonderbotschafter der Republik Gambia

im Namen des Vorstands der Projekthilfe Gambia e. V. (Deutschland) und des Managements Project Aid The Gambia – International NGO A57 (Gambia)

 

Hattingen / Manjai Kunda, am 3. Januar 2017

 

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mariama-dobasin-swWir trauern um Mariama Dobasin, die gestern Abend (27.11.2016) völlig unerwartet im Alter von 24 Jahren in Jahaly verstorben ist. Mariama war seit dem 24.10.2014 Hilfskrankenschwester in der Buschklinik. In unserem Krankenwagen wird sie nach Brikama überführt, wo sie heute im Kreise ihrer Angehörigen beerdigt wird. Sie hinterlässt ihren Ehemann.

 

Vorstand Projekthilfe Gambia e.V.

Management Project Aid The Gambia und alle Mitarbeiter

alle Mitarbeiter Jahaly Health Centre

alle Mitarbeiter Jahaly/Madina Kindergarten

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Gemeinsam mehr erreichen – unter diesem Motto unterstützt der Bochumer IT-Sicherheits-Hersteller G DATA Software AG jetzt die Projekthilfe Gambia e.V.  Von jedem online verkauften Produkt geht eine Spende in Höhe von einem Euro an Buschklinik und Kindergarten in Jahaly.

„Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit G DATA. Die Projekthilfe Gambia ist nah bei den Menschen und kümmert sich mit großem Engagement um ihre gambischen Mitarbeiter. Wir handeln fair, ehrlich und tolerant. Unsere Projekte sind innovativ und nachhaltig. Projekthilfe und G DATA passen gut zusammen”, sagt Matthias Ketteler, Vorstand der Projekthilfe Gambia e.V.

“Soziales Engagement wird bei G DATA groß geschrieben”, sagt Kai Figge, Vorstand und Mitgründer von G DATA. “Das Konzept der Projekthilfe Gambia hat uns sofort überzeugt. In der Buschklinik in Jahaly wurden seit der Gründung über eine halbe Million Patienten versorgt. Im vergangenen Jahr sind die Patientenzahlen drastisch gestiegen und das Projekt benötigt weitere Unterstützung.”

Eine Malaria-Behandlung in der Buschklinik in Gambia kostet ein Euro. Jeder Euro, den G DATA  an die Projekthilfe spendet, rettet ein Menschenleben.  Da die Verwaltungs- und Werbekosten der Projekthilfe Gambia sehr gering sind, kommen von jedem gespendeten Euro etwa 99 Cent in den Projekten vor Ort an.

“Wir laden interessierte Mitarbeiter von G DATA ein, sich bei uns in Gambia selbst ein Bild zu machen von unseren innovativen und nachhaltigen Projekten.  Unsere Buschklinik in Jahaly ist die beste Einrichtung ihrer Art in Gambia. Wir freuen uns darüber, dass das soziale Engagement von G DATA und seinen Mitarbeitern jetzt den Menschen im kleinsten Land Afrikas zugutekommt“, sagt Matthias Ketteler von der Projekthilfe.

Die Menschen in Jahaly sagen “Dankeschön”.

 

Die Presseerklärung der Projekthilfe Gambia finden Sie | hier |

Die Presseerklärung von G DATA finden Sie | hier |