Gambia

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Informationen über Gambia

Die Republik Gambia an der Westküste Afrikas ist der kleinste Staat des afrikanischen Festlandes. Das Land ist vom zwanzigmal größeren Staat Senegal auf drei Seiten vollständig umschlossen. Die westliche Grenze bildet der Atlantische Ozean. Gambia hat eine Fläche von ca. 11.000 Quadratkilometern und ist damit nur etwa halb so groß wie das Bundesland Hessen.

Gambia erstreckt sich beidseits des gleichnamigen Flusses über eine Länge von etwa 375 Kilometern vom Atlantik ins Innere des Kontinents. An keiner Stelle ist das Land breiter als 50 Kilometer. Gambia hat ca. 1,9 Millionen Einwohner (2013). Die Hauptstadt Banjul beherbergt den einzigen Seehafen Gambias. Weitere wichtige Städte sind Mansa Konko, Georgetown, Kerewan, Brikama, Serekunda und Farafenni.

Das Klima Gambias liegt im Bereich des randtropischen Klimas mit einer Regenzeit im Sommer. Während der trockenen Jahreszeit von Dezember bis April weht ein heißer trockener Wind („Harmattan“) von der Sahara. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt etwa 1.295 Millimeter.

Flora und Fauna: generell besteht die Vegetation Gambias überwiegend aus Savannenlandschaft, die mit Buschwerk und Palmenwäldern durchsetzt ist.  Entlang des Flusses sind neben den typisch afrikanischen Baobabs dichte Mangrovenwälder zu finden. Tiere: es gibt Leoparden, Krokodile, Nilpferde und mehrere Antilopen – sowie viele verschiedene Arten von Affen. Gambia ist aufgrund der Vielzahl und Farbenpracht unzähliger exotischer Vogelarten ein bevorzugtes Reiseziel von Ornithologen.

Auch Urlaub kann man in Gambia machen. Die Küstenregion mit feinsandigen Stränden ist touristisch gut erschlossen – es gibt Hotels in jeder Preisklasse. Die ausgeglichenen Temperaturen liegen in der Hauptreisezeit (November bis Mai) bei durchschnittlich 21-35°C mit angenehmer, steter Brise an der Küste. Die Flugzeit (Direktflug oder via Dakar) z.B. ab Brüssel beträgt sechs bis acht Stunden. Der Tourismus ist die wichtigste Devisenquelle Gambias und stellt neben Landwirtschaft und Fischerei den am stärksten wachsenden Wirtschaftssektor dar. Schwerpunkt bilden dabei Badetourismus an der Atlantikküste sowie Natur- und Abenteuer-Tourismus im Landesinneren. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt eine Stunde (Winter) bzw. zwei Stunden (Sommer).

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2014_Worms-Gambia-SerekundaDie Arbeit in unseren Projekten mit eigenen Augen sehen – und das Land Gambia erleben? Soziales Engagement mit der Möglichkeit verbinden, Land und Leute kennenzulernen? Das geht! Machen Sie es doch wie Egbert Worms, der im November 2014 seine Tochter während ihres Praktikums in Jahaly besucht hat. Es war seine erste Reise nach Afrika. “Visit Africa – change your mind” hat er seinen Bericht überschrieben. Zum Bericht geht es | hier |

Video: Die Buschklinik in Jahaly / Gambia (2010)

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